Aktuelles Reiseprogramm

März

Monet und die Entdeckung Etretats – im Frankfurter Städel-Museum

Das Städel-Museum in Frankfurt a.M. präsentiert die Sonderausstellung „Monets Küste – Die Entdeckung Etretats“. Der in der Normandie an der Atlantikküste gelegene Ort zog im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in seinen Bann. Vor allem Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste derart fasziniert, dass er sie zu allen möglichen Tageszeiten und bei unterschiedlichsten Licht- und Wetterverhältnissen immer wieder malte. Die Werke späterer Künstler - wie von Félix Vallotton, Henri Matisse oder Georges Braques – verdeutlichen die anhaltende Faszination, die von diesem Ort bis heute ausgeht. Wieder eine faszinierende Ausstellung im Städel-Museum! Das Städel verfügt über einen wahren Schatz impressionistischer Malerei, die Sie nach der Ausstellung individuell besuchen können. Zuvor können Sie bei einem Spaziergang die neu rekonstruierte Frankfurter „Altstadt“ entdecken oder auf individuelle Entdeckungstour gehen. Das Café im Frankfurter Kunstverein oder das wunderbare Café „Bitter & Zart“ bieten sich für die Mittagspause an.

Termin:  Sonntag, 22. März 2026
Preis:     99,- € inkl. Eintritt und Führung Ausstellung im Städel-Museum, Reiseleitung und Busfahrt

Eine der schönsten Städte Frankreichs: Lyon!

Lyon, malerisch zwischen den Flüssen Rhône und Saône gelegen, ist für mich (NW) eine der schönsten und interessantesten Städte Frankreichs. Die drittgrößte Stadt Frankreichs ist wie Paris im Kleinen, aber überschaubarer und menschlicher. Während eines Rundgangs lernen Sie die außergewöhnliche Altstadt (Weltkulturerbe der UNESCO) kennen, die nach Venedig als Europas bedeutendstes Renaissance-Viertel gilt. Faszinierend sind die “Traboules”, ein mittelalterliches Gängesystem, das zu südlich anmutenden Hinterhöfen mit Loggien und repräsentativen Treppenhäusern führt. Von der auf einem Hügel liegenden Kirche Notre-Dame-de-Fourvière genießen Sie einen herrlichen Blick über die Stadt.

Sie besuchen ebenso das mondäne Lyon des 19. Jahrhunderts mit seinen monumentalen Prachtbauten, die mit Paris konkurrieren können. Mit der Bahn geht es hinauf zum Hügel „Croix-Rousse“, dem ehemaligen Quartier der Seidenweber, das für das ganze „Savoir-vivre“ Frankreichs steht. Lyon ist ebenso bekannt für seine bemalten Hauswände, die hier ihren Ursprung fanden. Das schönste Wandbild befindet sich in diesem Stadtviertel. Eine Schifffahrt auf der Saône führt Sie an einem spektakulären Neubauviertel vorbei zum futuristischen “Musée des Confluences”, das wie ein Raumschiff an der Stelle liegt, wo Rhône und Saône zusammenfließen. Der direkt gegenüber unserem Hotel liegende Stadtpark lädt zu einem Spaziergang ein.

Lyon ist auch berühmt für seine ausgezeichnete Küche, die Sie auf dieser Reise kosten werden. Ein Besuch der zentralen Markthallen „Halles Paul Bocuse“ mit regionalen Produkten höchster Qualität gleicht einem Ausflug ins Schlaraffenland. Ebenso bleibt ausreichend Zeit für eigene Unternehmungen. Die Übernachtung erfolgt in großzügigen Suiten eines sehr angenehmen ****Hotels. Es muss nicht immer Paris sein. Lyon wird Sie begeistern!

Termin:  Donnerstag, 26. März bis Sonntag, 29. März 2026
Preis:     898,- € pro Person im Doppelzimmer (228,- € Einzelzimmerzuschlag), inkl. 3 Übernachtungen in Suiten eines ****Hotels mit Halbpension in ausgewählten Restaurants (inkl. Weinbegleitung), alle Eintritte, Führungen, Schifffahrt, Bahnfahrt zum Croix-Rousse-Hügel, Reiseleitung, Busfahrt

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass zahlreiche Besichtigungen nur zu Fuß erfolgen können, für welche eine ausreichende Mobilität vonnöten ist.

April

Unsere Sternereise

L’Alsace pittoresque

Die Reise führt in das ausgezeichnete Restaurant Julien Binz (1-Michelin-Stern) im nahe Colmar gelegene Weindorf Ammerschwihr. Im eleganten Ambiente wird für Sie eine französisch-elsässisch inspirierte Küche mit lokalen Produkten der Saison serviert. Gekürt zum „Maître Cuisinier de France“ bereitet Monsieur Binz für Sie ein exquisities 4-Gang-Menü mit Aperitif und Weinbegleitung vor. Nach vielen Sternen im Elsass und Lothringen ein weiterer kulinarischer Stern am Horizont! Auf der Reise werden wir vor dem Restaurantbesuch durch den mittelalterlich geprägten Winzerort Kientzheim spazieren, der idyllisch unterhalb von Weinbergen liegt und malerisch von einer Stadtmauer umgeben ist. Nach dem Sterneessen statten wir Kaysersberg einen Besuch ab: Bei einem Rundgang sehen Sie die malerischsten Winkel des Ortes. Ebenso bleibt Zeit für die guten Spezialitätengeschäfte oder einen Kaffee auf einer der schönen Terrassen.

Termin:  Donnerstag, 2. April 2026
Preis:     179,- € inkl. 4-Gang-Menü mit Aperitif, Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Reiseleitung und Busfahrt

Zur Mirabellenblüte ins Tal der Maas, lothringische Spezialitäten und eine kulinarische Neuentdeckung

Erstes Ziel der Tagesreise ist Verdun, das in ganz Frankreich für eine besondere Süßigkeit bekannt ist, die sog. Dragées de Verdun. Hierbei handelt es sich um in Zuckersirup gehüllte Mandeln - die es auch als Varianten mit Trüffel- oder Kakaomantel gibt. In Frankreich sind sie allgegenwärtig bei Taufen, Kommunionen und Hochzeiten! Sie besichtigen die letzte Manufaktur der Stadt und kosten diese selbstverständlich auch. Lothringen ist vor allem eine Hochburg der Mirabelle. Im April ist Blütezeit und Sie fahren durch eine Landschaft mit tausenden Mirabellenbäumen, die wie ein weißes Blütenmeer sich über die Hügel ziehen.

Zu Mittag kehren Sie ein in ein neu entdecktes Restaurant nahe des Lac de Madine, das sich zu den besten der Region entwickelt hat und in Richtung Michelineintragung strebt. Lassen Sie sich von dem jungen Team, dem besonderen Ambiente und der exquisiten regional-saisonalen Küche überraschen! Bei den ersten zwei Besuchen waren meine Gäste voll des Lobes. Nach der Mittagspause wartet im kleinen Ort Euville ein architektonisches Juwel auf Sie. Wohlhabend wurde die Gemeinde vor allem durch die nahen Kalksteinbrüche, weshalb sie sich eines der schönsten Rathäuser im Jugendstil leisten konnte. Ein Abstecher machen wir ins nahe Commercy, wo Sie eine weitere lothringische Spezialität, die berühmten Madeleines, kosten können. Mit Crémant, Madeleines aus Commercy und Pâté lorrain stoßen wir auf den abwechslungsreichen Tag an landschaftlich schöner Stelle nochmals an.

Termin:  Donnerstag, 9. April 2026
Preis:     159,- € inkl. 4-Gang-Menü mit Wein, Wasser und Espresso, Führung Dragées-Manufaktur Braquier, Crémant-Picknick, Eintritte und Busfahrt

Die frühlingshafte Provence neu entdeckt

Die frühlingshafte Provence lockt mit ihrem Licht, ihren Farben und ihrer vorauseilenden, mediterranen Natur. Einen aktuellen Grund für eine Reise bietet der von dem amerikanischen Stararchitekten Frank Gehry errichtete spektakuläre, 2021 eingeweihte Turm des Luma-Kulturareals. Gehry verkleidete den Turm mit 11000 Aluminiumplatten, auf denen sich das Licht der Sonne Südfrankreichs einer Fata Morgana gleich widerspiegelt. Von der Turmterrasse ergeben sich herrliche Ausblicke über Arles bis zum Kalksteinmassiv der „kleinen Alpen“, den Alpilles. Arles ist aber ebenso berühmt für seine historischen Monumente, wie dem Amphitheater und der romanischen Kirche St. Trophime mit ihrem faszinierenden Portal und dem wohl schönsten Kreuzgang der Provence. Natürlich begeben wir uns auch auf die Spuren van Goghs, der sich von zahlreichen Motiven aus Arles inspirieren ließ, so von der sternbeleuchteten „Terrasse du café“.

Ein Ausflug geht in die herrliche Landschaft der Alpilles: Einer der für mich malerischsten Orte der Provence ist das römische Aquädukt und die Wassermühlen von Barbegal. In dem Kloster St. Paul-de-Mausole, in das sich van Gogh nach einer Lebenskrise einweisen ließ, therapierte er sich durch exzessives Malen. In einem Jahr schuf er hier gut 150 Gemälde! Faszinierend ist, wie die Motive der umliegenden Landschaft sich in seinen Bildern widerspiegeln. Unterhalb des Felsenortes Les Baux – klassiert als eines der schönsten Dörfer Frankreichs – erwartet Sie in einem Restaurant mit herrlicher Aussicht ein Mittagessen „à la provençale“.

Ein Ausflug führt Sie ans Mittelmeer nach Marseille. Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2013 zeigt sich die einstige griechische Handelsniederlassung in einem positiven Licht, was vor allem mit der phantastischen Architektur des neuen „Museums für die Kulturen des Mittelmeerraumes (MUCEM)“ – meinem derzeitigen Lieblingsmuseum - in Verbindung steht. An der Einfahrt des Alten Hafens errichtet, spielt der elegante Bau mit seiner filigranen Hülle mit dem Licht des Südens. Einer der gelungensten Museumsneubauten der letzten Jahre! Atemberaubend ist ebenso der Blick von der Kirche Notre-Dame-la-Garde, die majestätisch auf einem Hügel thront, auf Marseille und das Mittelmeer. Und wo lässt sich das Leben in Marseille besser beobachten als bei einem Aperitif am malerischen Alten Hafen!

Ein besonderes Reiseziel ist Aix-en-Provence. Die Stadt gilt für viele als die schönste Frankreichs und steht für den ganzen Lebensgenuss des Südens. Sie entdecken die Altstadt, ebenso erhalten Sie Informationen über den großen Sohn der Stadt, Paul Cézanne, der 1839 in Aix geboren wurde. Und auch für die Märkte mit Spezialitäten aus der Provence muss genügend Zeit sein.

Weitere Ausflüge führen ins Languedoc-Roussillon und dort in meine persönliche Lieblingsstadt des gesamten Süden Frankreichs: Uzès! Das herzogliche Schloss, der an italienische Campanile erinnernde Glockenturm der einstigen Kathedrale, die mittelalterlichen Gassen, vor allem aber die Place aux Herbes bilden ein einzigartiges Stadtensemble. Von Uzès ist es nicht weit bis Nîmes. Die Stadt verbindet man in erster Linie mit dem ungewöhnlichen Reichtum seiner antiken Baudenkmäler, wie der Arena, dem hervorragend erhaltenen Tempel der Maison Carrée, aber auch mit den prächtigen Gärten Jardins de la Fontaine. Die Altstadt mit ihrem typisch mediterranen Gewirr enger Gassen wurde in den letzten Jahren aufwendig renoviert.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch von Montpellier. Historische Prachtbauten und besondere Gartenanlagen treffen auf mediterrane Lebensart. Von der pulsierenden Stadt bis zur Mittelmeerküste sind es gerade einmal 10 km. Bei einem Rundgang entdecken Sie die Schönheiten Montpelliers. Ausgesprochen mediterran präsentieren sich die Gärten des Schlosses von Flaugergues, die die Landschaft des Südens wunderschön präsentieren.

Unser Hotel ist das charmante, frisch restaurierte, typisch provenzalische „Hôtel du Cloître“, das nur unserer Gruppe zur Verfügung stehen wird. Genießen Sie bei einem Getränk den Ausblick von der Dachterrasse auf das mittelalterliche Arles. Aufgrund der zentralen, dennoch ruhigen Lage ist ein spontaner Spaziergang durch die Altstadt jederzeit möglich. Eine Auswahl guter Restaurants mit provenzalischer Kochkunst rundet das gastronomische Programm ab. Es gibt viele Gründe, der Provence einen Besuch abzustatten.

Termin:  Sonntag, 12. April bis Samstag, 18. April 2026
Preis:     1585,- € pro Person im Doppelzimmer (348,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Einzelbenutzung), inkl. 6 Übernachtungen in einem stilvollen ***Hotel mit Halbpension (höherwertige Restaurants mit provenzalisch-französischer Küche und Weinbegleitung), Gästetaxe, Kofferservice, Aperitif in Uzès, alle Eintritte, Führungen, Reiseleitung, Busfahrt

Die Teilnahme bei dieser Reise ist auf 25 Personen begrenzt.

Kultur und Genuss in Metz: Die Chagall-Fenster in der Kathedrale und die spektakuläre „Maison Heler“

Das erste Ziel ist die Kathedrale von Metz mit der größten Fensterfläche einer französischen Kathedrale überhaupt - noch mehr als in Chartres! Bei der Besichtigung wird der Focus daher auf die herrlichen Glasfenster, vor allem die Marc Chagalls, gelegt. Chagall verwirklichte in Metz das erste Mal einen größeren Zyklus an Fenstern. Verwendete der Maler hier noch sehr unterschiedliche Farben – wie Gelb für das leuchtende Paradiesfenster -, dominieren später Blautöne. Der kulinarische Part soll nicht zu kurz kommen. Das Ziel ist mein derzeitiges Lieblingsrestaurant von Metz, das „Jardin de Bellevue“, wo im eleganten Ambiente für unsere Gruppe ein saisonales „Menu du marché“ mit Weinbegleitung serviert wird.

Am Nachmittag statten wir der nach Plänen des berühmtesten französischen Designers Philippe Starck gestalteten „Maison Heler“ einen Besuch ab. Auf einem modernen Hotelblock setzte Starck die Replik einer Belle-Epoque-Villa mit Giebeln, Erkern, Türmchen und einem Wintergarten. Wie herrlich ist es, sich in unserer Zeit solche surrealen Verrücktheiten zu erlauben und eine derartige „Folie“ steht vor unserer Haustür! Sie werden stilvoll mit einem Glas Champagner und Canapés empfangen und können dabei die außergewöhnliche Atmosphäre der Villa, aber auch den Ausblick von ihrer Terrasse auf Metz genießen.

Termin:  Donnerstag, 23. April 2026
Preis:     165,- € inkl. 3-Gang-Menü, Wein, Wasser und Espresso, Champagner-Empfang in der Maison Heler inkl. Canapés, Führung Kathedrale Niels Wilcken, Reiseleitung, Busfahrt

Herrliche Landschaften im Tal der Maas, lothringische Spezialitäten und eine kulinarische Neuentdeckung

Erstes Ziel der Tagesreise ist Verdun, das in ganz Frankreich für eine besondere Leckerei bekannt ist, die sog. Dragées de Verdun. Hierbei handelt es sich um in Zuckersirup gehüllte Mandeln - die es auch als Varianten mit Trüffel- oder Kakaomantel gibt. In Frankreich sind sie allgegenwärtig bei Taufen, Kommunionen und Hochzeiten! Sie besichtigen die letzte Manufaktur der Stadt und kosten diese selbstverständlich auch. Lothringen ist vor allem eine Hochburg der Mirabelle. Sie fahren durch eine Landschaft mit tausenden Mirabellenbäumen und möglicherweise sehen wir noch einige in Blüte.

Zu Mittag kehren Sie ein in ein neu entdecktes Restaurant nahe des Lac de Madine, das sich zu einem der besten der Region entwickelt hat und in Richtung Michelineintragung strebt. Lassen Sie sich von dem jungen Team, dem besonderen Ambiente und der exquisiten regional-saisonalen Küche überraschen! Bei den ersten zwei Besuchen waren meine Gäste voll des Lobes. Nach der Mittagspause wartet im kleinen Ort Euville ein architektonisches Juwel auf Sie. Die Gemeinde wurde vor allem durch die nahen Kalksteinbrüche wohlhabend, weshalb sie sich ein wunderschönes Rathaus im Jugendstil leisten konnte. Einen Abstecher machen wir sodann ins nahe Commercy, wo Sie eine weitere lothringische Spezialität, die berühmten Madeleines, kosten können. Mit Crémant, Madeleines aus Commercy und Pâté lorrain stoßen wir in schöner Landschaft auf den abwechslungsreichen Tag nochmals an.

Termin:  Freitag, 24. April 2026
Preis:     Preis: 155,- € inkl. 4-Gang-Menü mit Wein, Wasser und Espresso, Führung Dragées-Manufaktur Braquier, Eintritte und Busfahrt
Unsere Frühlingsreise ins Elsaß

Kaysersberg und der Frühlingsmarkt in Colmar

Verglichen mit dem Saarland hält der Frühling im Elsaß schon zwei Wochen vorher Einzug. Erleben Sie die hier früher aufblühende Natur! Das erste Ziel der Reise ist der für mich (NW) schönste Ort des Elsaß, das malerisch zwischen den Weinbergen am Fluss Weiss gelegene Kaysersberg. Ein Fachwerkhaus ist reicher verziert als das andere, ein wunderbares Motiv ist die befestigte Steinbrücke mit ihrer Kapelle, zahlreiche kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein. Ebenso ist Kaysersberg als Geburtsort des Theologen, Missionsarztes, Organisten und Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer bekannt. Zu Mittag wartet ein vorzügliches Flammkuchenessen mit selbstgemachter Tarte und Weinbegleitung auf Sie.

Am Nachmittag geht die Fahrt weiter nach Colmar. Mit seinen zahlreichen Kirchen, malerischen Plätzen und Patrizierhäusern ist der Ort hervorragend als Kulisse für den hier stattfindenden Frühlingsmarkt geeignet. Zwei große Märkte erstrecken sich über die zwei schönsten Plätze der Stadt. Auf dem Dominikanerplatz und dem Alten Zollplatz bieten 70 regionale Aussteller ihre Waren und Spezialitäten an, alle mit einem engen Bezug zum Frühlingsanfang. Farbenfrohe Blumenbeete wecken Frühlingsgefühle und Hühner, Küken, Enten und Schafe bevölkern die Märkte. Genießen Sie die frühlingshaften Eindrücke in dieser bezaubernden Stadt!

Termin:  Samstag, 25. April 2026
Preis:     125,- € inkl. Flammkuchenessen mit Weinbegleitung, Führungen, Reiseleitung und Busfahrt

Mai

Unsere Sternereise

Eine Welterbestätte, ein Sternerestaurant und „der schönste Balkon der Pfalz“

Das erste Ziel der Reise ist das Klostergelände von Lorsch, wo Sie die Königshalle besuchen, das besterhaltene Beispiel repräsentativer Baukunst aus karolingischer Zeit und daher Weltkulturerbe der UNESCO. Sie spazieren durch das parkähnliche Klostergelände, aus dem die imposante Zweiturmgruppe der einstigen Klosterkirche herausragt. Die vor ca. 10 Jahren abgeschlossene Neugestaltung des Klosterareals ist vortrefflich gelungen. Berühmt sind auch die Handschriften aus dem Kloster, wie das Lorscher Evangeliar oder das Lorscher Arzneibuch. Eine kürzlich entdeckte Chocolaterie lockt mit allzu weltlichen Versuchungen.

Zur Mittagszeit wartet ein Drei-Gang-Menü im bestbewerteten Restaurant Mannheims, dem familiären Dobler’s (*Michelin-Stern) auf Sie. Genießen Sie die freundliche Atmosphäre, den zuvorkommenden Service und die französisch-italienisch inspirierte Kochkunst dieses außergewöhnlichen Restaurants. Ein Ort, wo es sich gut speisen lässt!

Nach der Mittagspause fahren wir hinauf zum „schönsten Balkon der Pfalz“, der Villa Ludwigshöhe. König Ludwig I. von Bayern ließ sich über den Weinbergen von Edenkoben seine Sommerresidenz errichten. Architektur und Landschaft lassen sich einen geradezu in der Toskana wähnen. Nach umfangreicher Sanierung der Villa ist auch die Max-Slevogt-Galerie wieder zugänglich, die einen großen Teil des künstlerischen Nachlasses des berühmten deutschen Impressionisten präsentiert. Zur „gewandeten“ Führung begrüßt Sie Königin Therese von Bayern (Ist sie es wirklich?). Der Ausflug endet mit einem guten Pfälzer Tropfen an idyllischer Stelle im Weinberg.

Termin:  Samstag, 2. Mai 2026
Preis:     175,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Aperitif, Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Eintritt und Führung Kloster Lorsch, Eintritt Villa Ludwigshöhe, Weinpicknick, Reiseleitung und Busfahrt

Paris – neu entdeckt!

Paris bietet viele Gründe für einen Besuch. Nicht einmal zwei Stunden Zugfahrt von Saarbrücken entfernt, erreicht man auf das Bequemste mit ICE oder TGV die französische Hauptstadt. Wir fahren ganz entspannt um 11.00 Uhr vom Hauptbahnhof in Saarbrücken ab und erreichen Paris gegen 13.00 Uhr am Bahnhof Gare de l’Est. Unser Hotel ist das vis-à-vis gelegene ****NH Hotel, das neben seiner zentralen Lage über einen guten Komfort verfügt.

Ein Ziel ist die Kathedrale Notre Dame, die nach der Brandkatastrophe im Dezember 2024 wieder eingeweiht wurde und seitdem noch prächtiger erscheint. Der von aller Patina befreite Innenraum ist in seiner Helligkeit kaum wiederzuerkennen. Bei einer Führung besuchen Sie die Kathedrale, werden über ihre besondere Baugeschichte informiert und erfahren Details zum Wiederaufbau. Ein weiteres Ziel ist die Basilika von St. Denis, Grablege der französischen Könige. In dieser Kirche wird noch vor Notre Dame das gotische Formengut erstmals zusammengefügt, so dass St. Denis als erster gotischer Kirchenbau überhaupt zu bewerten ist. Die erhaltenen Grabdenkmäler der Könige und Königinnen sind zugleich Denkmäler der französischen Geschichte.

Eine Sehenswürdigkeit der Gegenwart ist die Fondation Louis Vuitton, ein Privatmuseum, das 2014 eingeweiht vor allem durch seine Architektur begeistert. Architekt ist Frank Gehry, der im Dezember 2025 verstarb und durch seine Bauten in Prag („Tanzendes Haus“), Bilbao (Guggenheim-Museum) oder Arles (Luma) berühmt ist. Das Gebäude scheint sich aus mehreren Segeln zusammenzusetzen, die bauchig oder gestrafft sind. Vor allem die Terrassen schaffen beeindruckende Ausblicke auf Paris. Bei einer exklusiven Führung lernen Sie das Gebäude kennen.

Bei einer Führung durch das Marais entdecken Sie das älteste und authentischste Stadtviertel von Paris. Ein Spaziergang führt über ein altes Eisenbahnviadukt, das nun zu einer Gartenlandschaft umgestaltet wurde und von dem sich ganz neue Perspektiven auf die umliegenden Stadtviertel ergeben. Mit einem kleineren Boot machen Sie eine Rundfahrt auf der Seine und können von hier aus „tout Paris“ bewundern.

Die Rückfahrt erfolgt am dritten Tag um 19.00 Uhr, Ankunft in Saarbrücken ist um 21.00 Uhr.

Restaurantbesuche wie im prächtigen Belle-Epoque-Restaurant „Train bleu“, in der „Brasserie Bofinger“ oder in einem familiengeführten Restaurant mit traditionell französischer Küche schaffen gastronomische Akzente.

Termin:  Dienstag, 5. Mai bis Donnerstag, 7. Mai 2026
Preis:     Preis: 799,- € pro Person im Doppelzimmer (168,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 2 Übernachtungen im ****NH Hotel Gare de l'Est mit Frühstück, Halbpension an allen drei Tagen mit Weinbegleitung, Zugfahrt 2. Klasse auf reservierten Plätzen, Führungen und Eintritte (Fondation Louis Vuitton: 60 € pro Person), Seine-Bootsfahrt, Metrotickets, Reiseleitung Dr. Niels Wilcken

Die Teilnehmerzahl liegt bei maximal 20 Gästen. Zu berücksichtigen ist, dass die Transfers alle per Metro erfolgen. Für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität ist die Reise nicht zu empfehlen. Nur noch wenige Plätze!

Unser Ausflug zum Muttertag!

Es gehört schon zur Tradition von Wilcken-Kulturreisen, einen Ausflug am Muttertag anzubieten – wobei der Ausflug nicht allein auf Mütter begrenzt ist. An diesem Tag geht es an die Mosel und in die westliche Eifel. Erstes Ziel der Reise ist das idyllisch im Elzbachtal gelegene Monreal. Mit seinen zwei Burgruinen und zahlreichen rot-weißen Fachwerkhäuschen, der mittelalterlichen Nepomuk-Brücke und der spätgotischen Pfarrkirche ist der Ort eine romantische Idylle. Sehenswert sind auch die Töpferei in der alten Schule oder der Bauerngarten des Pfarrhauses. Wir waren bereits im vergangenen Dezember in diesem bezaubernden Städtchen. Entdecken Sie es nun im Frühjahr!

Für das Mittagessen fahren wir an die Mosel. Unser außergewöhnliches Restaurant ist eine alte, auf das 11. Jahrhundert zurückgehende Burgmühle, die aus unterschiedlichen, bezaubernd dekorierten Häuschen besteht. In einer der Stuben wird für Sie ein feines Muttertags-Menü serviert. Am Nachmittag heißt es „Leinen los!" und „Schiff ahoi!". Von Cochem fahren Sie auf einem landschaftlich besonders reizvollen Abschnitt der Mosel bis zum malerischen Beilstein und wieder zurück. Zuletzt lassen wir an einem schönen Moselplatz die Mütter mit Crémant nochmals gebührend hochleben.

Termin:  Sonntag, 10. Mai 2026
Preis:     169,- € inkl. 2-Gang-Menü mit Getränkebegleitung, Moselschifffahrt, Reiseleitung, Crémant-Picknick, Busfahrt.

In das Herz von Burgund – eine Reise in eine andere Zeit

Gerade in turbulenten Zeiten strahlt die Kulturregion Burgund eine ungeheure Ruhe aus. In schützenden Klostermauern, ehrwürdigen Kirchen, malerischen Landschaften und Städten, die sich seit Jahrhunderten kaum veränderten, fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Unser angenehmes ***Hotel liegt im Herzen Burgunds mit Blick auf das von Mauern umgebene Semur-en-Auxois, eine Mittelalter-Stadt wie aus dem Bilderbuch. Eingefasst von dem Fluss Armançon erhebt sie sich auf einem Granitrücken, ihre „Stadtkrone“ ist die spätgotische Stiftskirche Notre Dame. Sie besuchen das malerische Schloss von Epoisses und genießen bei Verzehr des gleichnamigen berühmten Käses am Canal de Bourgogne ein Picknick. Vézelay liegt herrlich auf einem Hügel in der burgundischen Landschaft, die Kirche Sainte Madeleine ist eine herausragende Pilgerkirche auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Ein Genuss ist ebenso der Aufenthalt im Zisterzienserkloster von Fontenay, aufgrund seines hervorragenden Zustandes Weltkulturerbe der UNESCO. Neben der erhaben schlichten Klosteranlage sind Garten und Park in den letzten Jahren aufwendig verschönert worden.

Bei einem Ausflug ins südliche Burgund besichtigen Sie die frühromanische Abteikirche St. Philibert von Tournus, deren Architektur für die spätere französische Kathedralarchitektur von Bedeutung werden wird. Berührend ist ihr einzigartiger, mystischer Innenraum. Wir verlassen Tournus und kommen über eine kleine Straße scheinbar in eine andere abgeschiedene Welt, ins landschaftlich äußerst malerische Mâconnais. In Chapaize befindet sich mit St. Martin eine der schönsten Kirchen Burgunds, aber auch ein charmantes kleines Restaurant, wo für uns feine burgundische Landküche serviert wird. Das Wasserschloss von Cormatin, das wir nach der Mittagspause besuchen, ist umgeben von herrlichen Gärten, die zu einem Spaziergang einladen. Das letzte Ausflugsziel ist das ehemalige Abteigelände von Cluny, einst größtes Kloster der Christenheit, jetzt eindrucksvolle Ruine.

Auf dem Rückweg wird Station in der alten Hauptstadt Burgunds Dijon gemacht. Es ist ein Genuss, die Stadt mit ihren Spezialitäten-Geschäften und bedeutenden Monumenten zu entdecken. Auch die Markthalle mit hervorragenden regionalen Produkten lädt zu einem Besuch ein.

Mögen Sie einige Orte vielleicht bereits kennen, so ist in den letzten Jahren auch Zahlreiches verschönert worden oder neu entstanden. Die Ruhe und Spiritualität, die von der burgundischen Landschaft ausgehen, sind immer wieder wohltuend und eine Reise wert.

Termin:  Sonntag, 10. Mai bis Mittwoch, 13. Mai 2026
Preis:     779,- € pro Person im Doppelzimmer (168,- € Einzelzimmerzuschlag), inkl. drei Übernachtungen im ***Hotel, Halbpension mit Getränkebegleitung, Stadtführungen, Eintritte, Crémant-Picknick, Busfahrt

Zu berücksichtigen ist, dass auf dieser Reise alle Stadtrundgänge – mit Steigungen in Vézelay und Semur-en-Auxois – nur zu Fuß erfolgen können.

Die Cézanne-Ausstellung in der Fondation Beyeler bei Basel

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet die renommierte Schweizer Fondation Beyeler Paul Cézanne eine Einzelausstellung. Ihr Schwerpunkt liegt auf der letzten und zugleich bedeutendsten Phase im Schaffen des Franzosen und zeigt eindrucksvoll, wie er die Malerei von Grund auf erneuerte und den Weg für die Moderne ebnete. Pablo Picasso sprach von Cézanne als „notre père à nous tous", als „Vater von uns allen", was verdeutlicht, welch starke Inspiration von seinem Werk auf nachfolgende Künstlergenerationen ausging. Rund 80 Bilder aus dieser Schaffensperiode – von poetischen Darstellungen der Provence bis zu radikal reduzierten Kompositionen von Landschaften aus der Nähe von Aix – wurden aus Museen und Privatsammlungen weltweit der Ausstellung zur Verfügung gestellt. In den lichten Räumen des Museums entfalten sich Form, Farbe und Licht von Cézannes bahnbrechenden Werken besonders eindrucksvoll.

Ein kurzer Besuch wird dem Vitra Design Campus in Weil am Rhein abgestattet. Das spektakuläre Museum ist Frank Gehrys erster Bau in Europa. Das Hauptinteresse unseres Aufenthalts liegt aber auf einem außergewöhnlichen spirituellen Ort des indischen Pritzker-Preisträgers Balkrishna Doshi, der Ende 2025 eingeweiht wurde (Anm.d.Verf.: Pritzker-Preis – eine Art Nobelpreis für Architektur): Zwei verschlungene in einem Hügel eingebettete Wege führen zu einer trichterartigen Skulptur, die einen besonderen Raum der Kontemplation bildet. In all seiner Ruhe ein beeindruckender Ort. Ein Ausflug mit unvergesslichen Eindrücken!

Termin:  Samstag, 16. Mai 2026
Preis:     149,- € inkl. Eintritt und Führung Ausstellung, Führung Vitra Campus, Reiseleitung und Busfahrt mit zwei Fahrern. Sie können sich auf dem Vitra Campus oder in der Caféteria der Fondation Beyeler verpflegen.

Darauf hinzuweisen ist, dass es sich um eine lange Fahrstrecke handelt.

Genussvolle Überraschungen im Elsaß - mit einer Restaurant-Neuentdeckung

Das malerische Obernai bildet die hervorragende Kulisse für einen besonderen Wochenmarkt, auf dem vor allem regionale Spezialitäten feilgeboten werden. Ebenso ist der Ort für seine ausgezeichneten Boulangerien (Kuglhopf!) und Chocolaterien bekannt. Natürlich gibt es eine Kostprobe! Das Mittagessen wird in einem jüngst entdeckten Restaurant im Winzerstädtchen Andlau aufgetischt, das mit besten Empfehlungen – so auch vom Guide Michelin – bewertet wurde. Freuen Sie sich auf eine regional-saisonale Gourmetküche in einem gehobenen historischen Ambiente.

Andlau ist auch einer der ältesten Wallfahrtsorte im Elsaß. Verehrt wird hier die heilige Richardis, die von ihrem Gatten Kaiser Karl III. verstoßen wurde, weil sie ihm keinen Thronerben gebar. Berühmt ist die Legende, nach der ihr eine Bärin mit Kratzspuren andeutete, wo sie ein Kloster zu gründen hatte. Tatsächlich sollen die Spuren auf dem Boden der Krypta noch die der Bärin sein! Bei einer kleinen Führung sehen Sie die reiche Ausstattung der einstigen Abtei. Zum Abschluss fahren Sie in das an der elsässischen Weinstraße gelegene Mittelbergheim, das zu den „schönsten Dörfern Frankreichs" - „les plus beaux villages de France" - gehört. Bei einer Führung entdecken Sie die Schönheiten des Winzerortes. Ein kleines Picknick mit Crémant und Kuglhopf inmitten der Weinberge mag zu einem Austausch über das Erlebte anregen.

Termin:  Donnerstag, 21. Mai 2026
Preis:     165,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Wein, Wasser und Espresso, Führung Andlau und Mittelbergheim, Crémant-Picknick und Busfahrt.

Ein Orgelkonzert in der Tholeyer Abtei und Kaffeestunde auf Schloss Münchweiler

Unsere Reise beginnt am früheren Nachmittag mit einer kleinen Führung durch die restaurierte Tholeyer Abteikirche, bei der die Glasfenster von Gerhard Richter sowie die der deutsch-afghanischen Künstlerin Mahbuba Maqsoodi im Mittelpunkt stehen. Auf der ebenso restaurierten Oberlinger Mayer-Orgel spielt der Organist Jonas Mayer, den einige Musikliebhaber von Konzerten in Marmoutier und Ebersmunster kennen, ein Konzert mit Werken u.a. von Bach und Mozart.

Nach dem Konzert besuchen Sie Schloss Münchweiler, wo für Sie Kaffee und Kuchen bereitstehen, Sie durch den schönen Schlosspark spazieren gehen und sich über ihre Eindrücke aus Tholey nochmals austauschen können. Kunst, Konzert und Kaffee – eine glückliche Kombination.

Termin:  Freitag, 22. Mai 2026
Preis:     99,- € inkl. Orgelkonzert und Besichtigung Abtei Tholey, Kaffeegedeck Schloss Münchweiler, Reiseleitung und Busfahrt.
Unser Ausflug zu Pfingsten

Heilige Stätten in Lothringen: Die Kathedrale von Toul, zwei der schönsten Kreuzgänge Frankreichs und das stille Land der Johanna von Orléans

Das erste Ziel unseres Ausflugs ist der Besuch der Kathedrale von Toul, neben Metz und Verdun eine der drei bedeutendsten in Lothringen. Toul war lange Zeit Bischofssitz, dementsprechend majestätisch zeigt sich der Bau. Ihr Kreuzgang ist einer der größten der Gotik überhaupt. Skurril sind die vielen Wasserspeier, die es mit ihrer Pariser Verwandtschaft in Notre Dame durchaus aufnehmen können. Nach der Besichtigung der Kathedrale öffnet sich für Sie das Portal zum malerischen Kreuzgang der Pfarrkirche von St. Gengoult, ein absolutes Meisterwerk der Spätgotik, des „style flamboyant". Warum man in Frankreich von „Flammengotik" spricht, zeigt sich an der Architektur nur zu deutlich. Unsere Mittagspause geht in die Weinberge des Toulois, wo für Sie im besten Restaurant der Region ein 3-Gang-Menü, inklusive des berühmten lokalen Weins - des „Gris de Toul" - serviert wird.

Der Nachmittag führt Sie in die stille, äußerst idyllische Landschaft südlich von Toul, die eng in Verbindung mit dem Leben der Johanna von Orléans steht. Erstes Ziel ist das malerisch gelegene Burgensemble von Vaucouleurs, von dem Johanna sich auf den Feldzug gegen die Engländer an die Loire aufmachte. Das Schloss von Montbras, das wie ein Loireschloss über dem Maastal thront und von dem sich ein weiter Ausblick über die Landschaft bietet, ist unser nächstes Ziel. Auf der Terrasse erwartet Sie ein kleiner literarischer Ausflug zu Besonderheiten des Anwesens. In Domrémy wurde 1412 Johanna von Orléans geboren. In der prächtigen Basilika, die zu ihren Ehren gebaut wurde, erfahren Sie mehr zu ihrem Lebens- und Leidensweg. Mit einem Glas Crémant wird zum Ausklang auf die ruhevolle Landschaft Lothringens und ihre versteckten Schönheiten angestoßen.

Termin:  Samstag, 23. Mai 2026
Preis:     149,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Führungen und Eintritte, Picknick und Busfahrt.
Aufgrund der großen Nachfrage erneut im Programm:

Kultur und Genuss in Metz: Die Chagall-Fenster in der Kathedrale und die spektakuläre „Maison Heler"

Aufgrund der großen Nachfrage erneut im Programm:

Das erste Ziel ist die Kathedrale von Metz mit der größten Fensterfläche einer französischen Kathedrale überhaupt - noch mehr als die von Chartres! Bei der Besichtigung wird der Focus daher auf die herrlichen Glasfenster, vor allem die Marc Chagalls, gelegt. Chagall verwirklichte in Metz das erste Mal einen größeren Fensterzyklus. Verwendete der Maler hier noch sehr unterschiedliche Farben – wie Gelb für das leuchtende „Paradiesfenster" -, dominieren später vor allem Blautöne.

Der kulinarische Part soll nicht zu kurz kommen. Das Ziel ist mein derzeitiges Lieblingsrestaurant von Metz, das „Jardin de Bellevue", wo im eleganten Ambiente für unsere Gruppe ein saisonales „Menu du marché" mit Weinbegleitung serviert wird.

Am Nachmittag statten wir der nach Plänen des berühmtesten französischen Designers Philippe Starck gestalteten „Maison Heler" einen Besuch ab. Auf einen modernen Hotelblock setzte Starck die Replik einer Belle-Epoque-Villa mit Giebeln, Erkern, Türmchen und einem Wintergarten. Wie herrlich ist es, sich in unserer Zeit solche surrealen Verrücktheiten zu erlauben und eine derartige „Folie" steht direkt vor unserer Haustür! Sie werden stilvoll mit Champagner und Canapés empfangen und können dabei die außergewöhnliche Atmosphäre der Villa, aber auch die Ausblicke von ihrer Terrasse auf Metz genießen. Wieder Gründe, nach Metz zu reisen!

Termin:  Mittwoch, 27. Mai 2026
Preis:     165,- € inkl. 3-Gang-Menü, Wein, Wasser und Espresso, Champagner-Empfang in der Maison Heler inkl. Canapés, Führung Kathedrale Niels Wilcken, Reiseleitung, Busfahrt.

L'Alsace pittoresque

Idyllischer geht ein Ausflug ins Elsaß kaum! Das erste Ziel ist Bouxwiller, die schönste Fachwerkstadt des nördlichen Elsaß. Bei einer kurzweiligen Führung wird Ihnen Wissenswertes zu der einstigen Residenzstadt aber auch zum Thema Fachwerk vermittelt. Zu Mittag fahren wir in den kleinen Ort Ringendorf, wo wir in einer gemütlich-urigen Stube eines Fachwerkhauses zu einem Mittagsmenü empfangen werden. Vielleicht kennen einiger meiner Gäste noch die liebenswerte, stets im Chanel-Kostüm agierende „Madame Suzel" und ihr opulentes Menü, nach dem eine Nahrungsaufnahme für eine Woche unmöglich schien. Nach einem tragischen Sturz von der Treppe musste Suzel ihre Schürze an den Nagel hängen. Vor kurzem aber wurde das Restaurant zu neuem Leben erweckt und genießt bis Straßburg (und bald auch bis Saarbrücken) einen hervorragenden Ruf. Lassen Sie sich von einer regional-saisonal verfeinerten elsässischen Küche aber auch von dem geschmackvollen besonderen Ambiente überraschen.

Nach dem Restaurantbesuch steht der romantische Garten „Jardins de la Ferme bleue" in Uttenhoffen auf dem Programm. Gruppiert um ein ehemaliges Bauerngehöft besteht er aus mehreren liebevoll gestalteten Gartensegmenten. Auch hier zeigt sich das Elsaß von seiner malerischen Seite. Mit einem Glas Crémant wird in der Scheune auf die Schönheiten der Region angestoßen und Erlebtes ausgetauscht.

Termin:  Donnerstag, 28. Mai 2026
Preis:     155,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Führung Bouxwiller, Eintritt Garten Ferme bleue, ein Glas Crémant, Reiseleitung und Busfahrt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Monet und die Entdeckung Etretats im Frankfurter Städel-Museum

Das Städel-Museum in Frankfurt a.M. präsentiert die Sonderausstellung „Monets Küste – Die Entdeckung Etretats". Der in der Normandie an der Atlantikküste gelegene Ort zog im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in seinen Bann. Vor allem Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste derart fasziniert, dass er sie zu allen möglichen Tageszeiten und bei unterschiedlichsten Licht- und Wetterverhältnissen immer wieder malte. Allein 24 Gemälde sind von ihm in Frankfurt ausgestellt. Aber auch die Werke späterer Künstler - wie von Félix Vallotton, Henri Matisse oder Georges Braques – verdeutlichen die anhaltende Faszination, die von diesem Ort bis heute ausgeht. Wieder eine faszinierende Ausstellung im Städel-Museum mit einzigartigen erstmals gezeigten Gemälden!

Das Städel verfügt über einen wahren Schatz impressionistischer Malerei, die Sie nach der Ausstellung individuell besuchen können. Zuvor können Sie bei einem Spaziergang die neu rekonstruierte Frankfurter „Altstadt" entdecken. Kleine Restaurants und Cafés in der „Altstadt" bieten sich für die Mittagspause an.

Termin:  Samstag, 30. Mai 2026
Preis:     99,- € inkl. Eintritt und Führung Ausstellung im Städel-Museum, Reiseleitung und Busfahrt.

Anfang September findet eine Reise in die Normandie statt, bei welcher auch Etretat und Stätten der Impressionisten besucht werden!

Eine Gartenfahrt in die östliche Champagne - mit einem der größten Pfingstrosengärten Frankreichs

Nach einer kleinen Croissant-Espresso-Pause im schönen Pont-à-Mousson führt uns die Reise zu einem Privatgarten, der malerisch am Wasserlauf einer alten Mühle liegt. Inspiriert durch englische Gärten sind auf 12.000 m² herrliche Themengärten entstanden. In unserer Reisezeit blühen so Hunderte unterschiedlicher Pfingstrosen. Kürzlich wurde der „Jardin du Moulin" zu einem „der schönsten Gärten Frankreichs" gekürt. In einem nah gelegenen Dorf erwartet Sie in einem versteckten Restaurant ein hervorragendes 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung.

Nach der Mittagspause besuchen Sie den Park und das Renaissance-Schloss von Joinville, das wie ein märchenhaftes Loireschloss anmutet. Mit seinen geometrisch angelegten Blumenfeldern erinnert der Garten an sein berühmtes Vorbild von Schloss Villandry an der Loire. Der Teil des Englischen Gartens bietet sich mit seinem abwechslungsreichen Baumbestand für einen Spaziergang an. Auf dem Rückweg geht es über eine landschaftlich reizvolle Strecke zum ungewöhnlichen Waschhaus von Mauvages, das einem kleinen ägyptischen Tempel ähnelt. Mit einem Glas Crémant wird an dieser schönen Stelle auf den Gartenausflug und seine reichen Eindrücke angestoßen.

Termin:  Samstag, 30. Mai 2026
Preis:     145,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Eintritt in die Gärten, Crémant-Picknick, Reiseleitung, Busfahrt.

Ein Konzert in einer der ältesten Kirchen Frankreichs und ein kulinarischer Geheimtipp

Die Reise geht in das nahe Metz! Im historischen Handwerkerviertel Quartier Outre-Seille besuchen Sie die Kirche St. Maximin, die mit ihren bunten, expressionistisch inspirierten Glasfenstern von Jean Cocteau zu Berühmtheit gelangt ist. Zu Mittag werden Sie in einem kleinen, feinen Restaurant begrüßt, das derzeit als eines der besten der Stadt bewertet ist. Lassen Sie sich von einer aromenreichen, visuell sehr ansprechenden Küche mit hervorragendem Service überraschen. Noch ein Geheimtipp!

Am Nachmittag spielen für Sie in der Kirche St.Pierre-aux-Nonnains (St. Peter bei den Nonnen) Musiker des Orchestre national de Metz ein Kammerkonzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Im schlichten Rahmen der alten römischen Basilika erwartet Sie ein besonderes Musikerlebnis!

Nach dem Konzert fahren wir an die Mosel, wo am Aquädukt von Jouy-aux-Arches – größtes Aquädukt nördlich des Pont du Gard – mit Crémant auf den genussreichen Tag angestoßen wird.

Termin:  Sonntag, 31. Mai 2026 (Aufführungsbeginn: 16:00 Uhr)
Preis:     159,- € mit 3-Gang-Menü inkl. Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Konzertkarte 1. PK, Crémantpicknick, Reiseleitung, Busfahrt.

Aufgrund der Größe des Restaurants ist die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt!

Juni

Wieder im Programm! Tagesfahrt nach Reims und in die Champagne

Auf dieser Exkursion in die Champagne sehen Sie zwei der bedeutendsten gotischen Kirchenbauten. Aber auch ein „menu français" und der Besuch eines Champagnerhauses in den malerischen Montagne de Reims stehen auf dem Programm. Erster Besichtigungspunkt ist die Pilgerkirche von St. Rémi in Reims, die eindrucksvoll romanische und gotische Stilformen verbindet und durch ihre Ausmaße sowie ihre würdevolle Ausstrahlung fasziniert. Die Mittagspause erfolgt in einem kleinen, feinen Restaurant nahe der Kathedrale. Es erwartet Sie ein 3-Gang-Menü „très français" mit einem Glas Champagner als Aperitif.

Nach der Mittagspause besichtigen Sie die Kathedrale von Reims, Krönungskirche der französischen Könige und berühmt wegen ihrer Fenster, u.a. von Marc Chagall. Nach den Besichtigungen führt der Ausflug über die idyllische Route du Champagne in die "Montagne de Reims", wo Sie das renommierte Champagnerhaus Canard-Duchêne besuchen und den Champagner des Hauses natürlich auch probieren. Kunst und Kulinarik zeigen sich bei dieser Reise herrlich ausgewogen!

Termin:  Donnerstag, 4. Juni 2026
Preis:     175,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Getränkebegleitung (Champagner-Aperitif, Wein, Wasser und Espresso), Führungen, Champagner-probe und Busfahrt.

Eine kulinarische Reise ins Elsaß

Unser Tagesziel ist eines der schönsten Städtchen im Elsaß, Ribeauvillé, überragt von drei Burgruinen malerisch an einem Taleingang der Vogesen gelegen. Bei einem Rundgang entdecken Sie besonders reizvolle Motive, es bleibt auch genügend Zeit für den Besuch einer Boulangerie (Kuglhopf!) und weiterer Spezialitätengeschäfte, von denen es im Ort zahlreiche gibt. Zu Mittag erwartet uns der 26-jährige Chefkoch Thomas Eblin in seinem jüngst eröffneten, eleganten Restaurant, untergebracht in einem historischen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Er kochte u.a. in der berühmten Auberge de l'Ill, seine Gerichte sind elsässisch saisonal ausgerichtet, bekommen von ihm aber eine verfeinerte Note. Freuen Sie sich auf die Kreativität eines jungen Kochs, der eine große Karriere vor sich hat.

Nach der kulinarischen Pause geht es mit einem kleinen Zug in den benachbarten Winzerort Hunawihr. Genießen Sie die Fahrt durch die Reben und die schönen Ausblicke auf die Landschaft. Den Abschluss bildet ein Crémant-Picknick mit Kuglhopf aus Ribeauvillé im alten Waschhaus von Hunawihr. Der Blick, der sich von hier aus auf die in den Weinbergen gelegene Wehrkirche bietet, ist eines der schönsten Motive des Elsaß. L'Alsace, c'est pittoresque!

Termin:  Freitag, 5. Juni 2026
Preis:     159,- € inkl. 3-Gang-Menu mit Wein, Wasser und Espresso, Zugfahrt, Crémant-Picknick und Busfahrt (maximale Teilnehmerzahl sind 28 Personen).
Unsere Sternereise

"Da blüht uns ja was Schönes" – Rosenpracht und Sterneessen in Baden-Baden

Baden-Baden präsentiert sich als heimliche Rosenhauptstadt Europas. Erstes Ziel des genussreichen Tages ist der Rosenneuheitengarten auf dem Beutig, wo sich seit 1981 preisgekrönte Rosen präsentieren. Rosenbekränzte Lauben, Kletter- und Strauchrosen sowie nach Farben sortierte Beete von Purpurrot über Zitronengelb bis Rosé-Weiß machen diesen Garten zu einem prachtvollen, farbenfrohen Rosenparadies. 2004 zeichnete der Weltrosenverband ihn als schönsten Rosengarten Europas aus. Die Mittagspause erfolgt im inmitten der Kurstadt gelegenen Sterne-Restaurant „Jardin de France", dessen Besuch herrlich zu unserem heutigen Thema passt. Im sommerlichen Ambiente des Gartenhauses wird ein exquisites saisonal-regional geprägtes 3-Gang-Mittagsmenü mit Weinbegleitung serviert. Neben hervorragender französisch ausgerichteter Kochkunst erwartet Sie auch herzliche Gastfreundlichkeit.

Am Nachmittag können Sie an einer kurzweiligen Führung vom Kurhaus über die herrliche Parklandschaft der Lichtenthaler Allee bis zum zweiten bedeutenden Rosengarten Baden-Badens - der „Gönneranlage" - teilnehmen. Auf verschiedenen Terrassen wetteifern zur Hauptblüte hier 25.000 Rosen bzw. 400 Sorten um die Gunst des Betrachters. Oder Sie gestalten sich den Nachmittag ganz nach ihren Wünschen: Es macht immer wieder Freude, durch die Altstadt der Kurstadt mit ihren schönen Geschäften zu bummeln. Für die gesamte Reisegruppe bleibt dann noch genügend Zeit für den Besuch eines Caféhauses. Die besondere Atmosphäre der Kurstadt ist immer einen Besuch wert!

Termin:  Samstag, 6. Juni 2026
Preis:     175,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Getränkebegleitung (Wein, Wasser, Kaffee) im Sternerestaurant „Jardin de France", Führungen, Eintritte in die Rosengärten, Reiseleitung und Busfahrt.

Eine Gartenfahrt in die östliche Champagne - mit einem der größten Pfingstrosengärten Frankreichs

Nach einer kleinen Croissant-Espresso-Pause im schönen Pont-à-Mousson führt uns die Reise zu einem Privatgarten, der malerisch am Wasserlauf einer alten Mühle liegt. Inspiriert durch englische Gärten sind auf 12.000 m² herrliche Themengärten entstanden. In unserer Reisezeit blühen so Hunderte unterschiedlicher Pfingstrosen. Kürzlich wurde der „Jardin du Moulin" zu einem „der schönsten Gärten Frankreichs" gekürt. In einem nah gelegenen Dorf erwartet Sie in einem versteckten Restaurant ein hervorragendes 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung.

Nach der Mittagspause besuchen Sie den Park und das Renaissance-Schloss von Joinville, das wie ein märchenhaftes Loireschloss anmutet. Mit seinen geometrisch angelegten Blumenfeldern erinnert der Garten an sein berühmtes Vorbild von Schloss Villandry an der Loire. Der Teil des Englischen Gartens bietet sich mit seinem abwechslungsreichen Baumbestand für einen Spaziergang an. Auf dem Rückweg geht es über eine landschaftlich reizvolle Strecke zum ungewöhnlichen Waschhaus von Mauvages, das einem kleinen ägyptischen Tempel ähnelt. Mit einem Glas Crémant wird an dieser schönen Stelle auf den Gartenausflug und seine reichen Eindrücke angestoßen.

Termin:  Samstag, 6. Juni 2026
Preis:     145,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Eintritt in die Gärten, Crémant-Picknick, Reiseleitung, Busfahrt.
Unsere Sternereise

Das Sterne-Restaurant „Cheval Blanc" in Lembach

Das Restaurant „Cheval Blanc" in Lembach gehört für mich (NW) zu den besten Sternerestaurants der Region. Es erwartet Sie eine aus 9-10 kleineren und größeren Gängen bestehende Menüfolge höchster Kochkunst mit hervorragender Weinbegleitung. Malerisch ist bereits die Anreise durch den Naturpark der Nordvogesen. Auf der Rückfahrt fahren wir ins nahe Wissembourg, wo wir die schöne Altstadt und die örtlichen Spezialitätengeschäften, wie eine der besten Chocolaterien Frankreichs (mit kleiner Kostprobe), und eine Boulangerie mit hervorragenden Kuglhopfs, besuchen.

Termin:  Donnerstag, 11. Juni 2026
Preis:     175,- € inkl. „großem" Menü mit Aperitif, Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Reiseleitung und Busfahrt.

"Die kleinste Stadt der Welt" - Durbuy und eines der besten Restaurants meiner Reisen

Erstes Ziel dieser kulturellen und kulinarischen Exkursion nach Belgien ist das malerische, in den Wäldern der Ardennen liegende St. Hubert. Beeindruckend ist die dem Schutzpatron der Jäger geweihte Basilika, aber auch die schönen Cafés laden zu einem Besuch ein. Hauptziel der Reise ist Durbuy, das sich mit seinen ca. 400 Einwohnern rühmt, die „kleinste Stadt der Welt" zu sein. Bei einem Rundgang erkunden Sie das verwinkelte Städtchen, haben aber auch genügend Zeit für einen Bummel durch die (Spezialitäten-) Geschäfte. Ein kulinarischer Höhepunkt ist ein 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung in einem kleinen, feinen, romantisch in der Altstadt gelegenen Restaurant, das mit Bestnoten ausgezeichnet wurde.

Nach der Pause statten Sie einem Garten einen Besuch ab, der als „Jardin remarquable", als „bemerkenswerter Garten" ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Garten „La clé du temps" hat sich ein Ehepaar einen Lebenstraum verwirklicht. Für unsere Reisegruppe öffnen sie den abwechslungsreichen, mit Kunstgegenständen ausgestatteten Privatgarten. Zum Abschluss besichtigen Sie die älteste Kirche Belgiens, die romanische Kirche von Waha mit ihren faszinierenden modernen Glasfenstern von Jean-Michel Folon. Bei einem Glas Crémant unter der alten Eiche des Kirchhofs können Sie mit anderen Gästen den Tag nochmals Revue passieren lassen.

Termin:  Samstag, 13. Juni 2026
Preis:     145,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Wein, Wasser, Espresso, Crémant-Picknick, Besichtigungen, Reiseleitung, Busfahrt.

Ein „Land am Meer“ - Herrliche Küstenlandschaften, besondere Gärten und malerische Orte in der Bretagne

Meine Reise in die Bretagne kombiniert herrliche Landschaftseindrücke, eine Reihe außergewöhnlicher Gärten und für die Region charakteristische Orte mit dem Aufenthalt in einem sehr angenehmen Hotel mit hervorragender regionaler Küche.

Das ****Hotel Diane liegt an der bretonischen Nordküste in Sables-d’Or-les-Pins, nur einen Steinwurf von einem der schönsten Sandstrände der Bretagne entfernt. 1925 im normannischen Bäderstil errichtet, erfolgte kürzlich eine Restaurierung in einem lichten maritimen Stil. Sie besuchen die berühmten Gärten von Kerdalo, die an einem typisch bretonischen Gehöft ihren Anfang nehmen und in Terrassen mit immer wieder überraschenden Gartensegmenten sanft zum Fluss Jaudy abfallen. Die nahe gelegene einstige Bischofsstadt Tréguier ist mit ihrer mächtigen Kathedrale St. Tugdual, dem riesigen Kreuzgang und einer großen Anzahl von Fachwerkhäusern ein Ort zum Wohlfühlen. Eindrucksvoll ist die Schlossfestung von La Roche-Jagu, die mit ihren mittelalterlich inspirierten Gärten in 60 m Höhe an der Flussschleife des Trieux liegt. Das Schloss ist ebenso Schauplatz internationaler Kunstausstellungen, weshalb Skulpturen zusätzlich den Park beleben.

In unmittelbarer Umgebung zu unserem Aufenthaltsort Sables-d’Or-les-Pins liegt in rauer Küstenlandschaft eine der eindrucksvollsten bretonischen Felsspitzen, das Cap Fréhel. Von der Spitze des Caps ergeben sich weite Ausblicke auf die Smaragdküste und auf das auf einem Felsen thronende Fort de la Latte. Bei einem Spaziergang können Sie sich hier den Wind um die Ohren wehen lassen. Die Korsarenstadt St. Malo grenzt mit ihren gewaltigen Festungsmauern direkt an den Atlantik. Es ist nicht verwunderlich, dass Entdecker und Kaufleute von hier aus in See stachen. Von den hohen Mauern ist der Blick auf das Meer und die Dächer der Stadt besonders reizvoll. Ist St. Malo hauptsächlich aus Granit errichtet, so präsentiert sich das oberhalb der Rance malerisch gelegene Dinan als schönstes Fachwerk-Städtchen der Bretagne. In einem typischen Fachwerkhaus des Ortes wird für uns ein Menü serviert.

Ein Ausflug führt uns zur nördlichen Westküste der Bretagne. Charakteristisch für die „rosa Granitküste“ sind Felsenkolosse in bizarren Formen, die wie ein Skulpturenpark wirken. Bei einem Spaziergang auf dem alten Zöllnerweg gibt es immer wieder schöne Ausblicke. Von einer herrlich gelegenen Crêperie, in der für uns Galettes, Crêpes und Cidre serviert werden, genießen wir den Blick auf die Küste. Ein besonderes Ziel ist die Ile de Bréhat. Hier schiffen Sie ein und umfahren dieses äußerst malerische Eiland. Das Besondere der Klosterruine der Abtei von Beauport wiederum ist die Symbiose zwischen romantischer Ruinenarchitektur, den dort eingebetteten Gartenanlagen mit zahlreichen Hortensien und der reizvollen Lage nahe am Wasser.

Auf der Rückreise machen wir eine Pause am Belvedere im noch bretonischen Roz-Couesnon, von wo aus sich ein fatamorganaartiger Blick auf den – normannischen – Mont St. Michel bietet. Unser letzter Halt in der Bretagne ist die an der Grenze zur Normandie liegende Stadt Fougères, die mit ihrer Burg, ihren 13 Wehrtürmen und der schönen Altstadt zu den bedeutendsten Zielen der Bretagne gehört.

Die Zwischenübernachtung auf der Rückfahrt erfolgt in Chaumont-sur-Loire im sehr angenehmen Hotel ****Auberge de la Caillère. Ein Höhepunkt ist der Besuch des Schlossparks von Chaumont mit dem berühmtesten Gartenfestival Europas. Jedes Jahr kommen hier um die dreißig Künstler und Landschaftsgärtner aus allen Teilen der Welt zusammen, um zeitgenössische Gärten zu gestalten. Ihre Vielfalt in Verbindung mit dem malerisch an der Loire liegenden Schloss und seinem weitläufigen Park sind faszinierend.

Die zwei letzten Reisen fanden bei meinen Gästen großen Anklang, weshalb ich diese Reise 2026 nochmals anbiete. Für 2027 ist dann eine Reise in die südliche Bretagne geplant.

Termin:  Samstag, 13. Juni bis Freitag, 19. Juni 2026
Preis:     1569,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag), inkl. 5 Übernachtungen im ****Hotel in Sables und einer Übernachtung in der ****Auberge de las Caillère nahe Chaumont mit Halbpension, Weinbegleitung, Gästetaxe, Crêpes-/Galettes-Essen, Schifffahrt Ile de Bréhat, alle Eintritte, Führungen, Reiseleitung, Busfahrt

Für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität ist die Reise nicht zu empfehlen.

Anna Netrebko in der Philharmonie Luxemburg

Die weltweit beste Sopranistin kommt in die Luxemburger Philharmonie und singt Lieder von deutschen, russischen und französischen Komponisten. „Die" Netrebko hat eine Einladung der Philharmonie Luxemburg angenommen und freut sich, hier zu singen und die Bandbreite ihres Repertoires zu präsentieren. Ein einzigartiges Konzert erwartet Sie in Luxemburg!

Termin:  Montag, 15. Juni 2026 (Aufführungsbeginn: 19:30 Uhr)
Preis:     189,- € inkl. Konzertkarte der 1. Preiskategorie, Reiseleitung, Busfahrt.

Zum Concert apéritif in die Opéra de Nancy und ein verwunschener Garten

Das prächtige Nancy ist immer eine Reise wert! Nach der Ankunft in einer der reichsten Kunststädte Frankreichs besuchen Sie ein Concert Apéritif in dem opulenten Gebäude der Oper. Genießen Sie das einstündige Konzert im eleganten Zuschauerraum, aber auch den Blick vom Foyer auf den Stanislas-Platz, eines der schönsten Rokoko-Ensembles des 18. Jahrhunderts. Abgerundet wird das Erlebnis mit einem Glas Champagner.

In einem kleinen, feinen Restaurant in der Altstadt wird im Anschluss für Sie ein 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung serviert. Nach etwas Freizeit auf der Place Stanislas fahren wir in die „Montagne de Nancy", wo unsere Reisegruppe im Garten „La Franche Moitresse" in Eulmont begrüßt wird. Der Garten erstreckt sich am ehemaligen Sommerhaus des Architekten des Stanislasplatzes, Emanuel Héré, und ist als Terrassengarten mit Laubengängen, Rosenbeeten und einem Obstgarten mit Blühwiese ein verstecktes Gartenparadies.

Termin:  Samstag, 20. Juni 2026
Preis:     149,- € mit 3-Gang-Menü inkl. Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Konzertkarte für das Concert Apéritif, ein Glas Champagner, Eintritt Garten, Reiseleitung, Busfahrt.

Die „Serenissima“ Venedig und die Stadtjuwelen Padua und Vicenza

Es ist sicherlich etwas ganz Besonderes, das einzigartige Venedig bei einem längeren Aufenthalt zu erleben und dort auch zu übernachten. Die Unterkunft ist das ***Hotel Canaletto, nur 5 Minuten von Rialtobrücke und Markusplatz entfernt, dennoch aber ruhig gelegen. Die Zimmer sind opulent venezianisch ausgestattet, das Ambiente ist ideal für einen Aufenthalt in der Serenissima. Wir besichtigen natürlich das Zentrum mit Markuskirche und Dogenpalast. Direkt am Markusplatz erwartet Sie ein Aperitivo all’Italiana (Mittagsimbiss mit Prosecco). Wir begeben uns aber ebenso auf die Spuren des eher unbekannten Venedigs: So spazieren wir über die Brücke Ponte dell’Academia in das malerische Viertel um die Basilika Santa Maria della Salute, besuchen meine Lieblingskirche, die Chiesa Maria dei Miracoli und bewundern die venezianische Architektur des Palazzo Contarini mit einer wundervollen offenen Wendeltreppe, von deren Kuppel sich ein phantastischer Ausblick auf die Dächer der Stadt bietet. Ein kunsthistorischer Höhepunkt ist der Besuch der Sala Tintoretto im prunkvollen Renaissancepalast der Scuola di San Rocco, ein Saal gänzlich ausgestattet mit 56 Gemälden des Malers. Faszinierend ist es, die Stadtansichten auf einem Schiff an sich vorbei gleiten zu lassen. Für unsere Reisegruppe wird eigens ein Vaporetto, ein für Venedig typisches Boot, gemietet. Ebenso ist ein Besuch des historischen Marktes mit vielen lokalen Genüssen vorgesehen. Sie speisen in Restaurants mit typisch venezianisch-italienischer Küche.

Nach dem Aufenthalt in Venedig fahren wir zurück auf das Festland, wo Sie im ****Hotel Hilton in Padua übernachten. Padua besitzt ein reizvolles Zentrum mit zwei prachtvollen Plätzen. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist die Cappella degli Scrovegni mit den überwältigenden Fresken Giottos. Der bühnenähnliche Prato della Valle ist ein mit Kanälen, Grünflächen und Figuren gestalteter Platz und in dieser Art einzigartig. Und natürlich muss für die schönen Geschäfte mit verlockenden einheimischen Produkten sowie das berühmte Caffè Pedrocchi ebenso Zeit sein.

Ein Ausflug geht nach Vicenza, die für mich (NW) schönste Stadt Italiens. Die zahlreichen von Palladio errichteten Palazzi geben der Stadt Grandezza, die Basilica auf der Piazza dei Signori ist ein Höhepunkt italienischer Platzarchitektur und das Teatro Olimpico das älteste Theater Europas der Neuzeit. Vicenza verfügt aber ebenso über zahlreiche elegante Cafés für eine stilvolle Pause.

Auf der Hinfahrt erfolgt eine Zwischenübernachtung in der schönen Stadt Brescia, die Sie auf einem Rundgang erkunden. Das einstige römische Forum und die Kirche Santa Maria in Solario gehören immerhin zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genießen Sie eine Italienreise mit vielen herrlichen und einzigartigen Eindrücken.

Termin:  Sonntag, 21. Juni bis Samstag, 27. Juni 2026
Preis:     1898,- € pro Person im Doppelzimmer (498,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Einzelbelegung) inkl. Unterbringung in einem ***Hotel in Venedig, einem ****Hotel in Padua, und einem ****Hotel in Brescia, Gästesteuer, Halbpension, Aperitivo all’Italiana am Markusplatz, Bootsfahrt in Venedig, Reiseleitung Dr. Niels Wilcken und einheimische Reiseleitung, alle Eintritte und Führungen, Busfahrt

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass für diese Reise eine ausreichende Mobilität vonnöten ist. Der Einzelzimmerzuschlag ist in Italien – vor allem in Venedig – generell sehr hoch, da es das „klassische Einzelzimmer“ bei vielen Hotels nicht mehr gibt. Vielleicht können Sie sich während dieser Reise ja mit einer vertrauten Person das Zimmer teilen.

Überraschende Genüsse im Metzer Land

Erstes Ziel der Reise ist die Patisserie Thierry Hommel in St. Avold, wo es den besten, mehrfach prämierten Käsekuchen von SaarLorLux – ach, was sag ich - von ganz Deutschland und Frankreich gibt. Natürlich können Sie probieren! Das erste Mal im Programm von Wilcken-Kulturreisen sind die Gärten von Laquenexey, die als „Jardin remarquable", als „bemerkenswerter Garten", klassifizert sind. 18 Themengärten laden Sie zu einem Spaziergang ein, darunter ein „Garten der Aromen", der Gemüsegarten oder der „Garten Amerikas" mit Obst und Gemüse, das von dort seit dem 17. Jh. nach Europa eingeführt wurde und wesentlich den Speisezettel bereicherte. Auf dem Areal befinden sich ebenso 700 Apfelbaum- und 300 Pflaumenbaumsorten, darunter viele Mirabellenbäume. Diskret eingesetzte Kunstinstallationen schaffen heitere Momente. Der kulinarische Part soll ebenso nicht zu kurz kommen. Ziel ist eines der derzeit besten Adressen von Metz, das „Jardin de Bellevue", wo im eleganten Ambiente für unsere Gruppe ein saisonales „Menu du marché" mit Weinbegleitung serviert wird.

Am Nachmittag statten wir dem Château de Landonvillers, ein wahres Märchenschloss und als Filmkulisse bestens geeignet, einen Besuch ab. Der Schlossherr empfängt Sie persönlich und führt Sie durch das Innere des Schlosses und den großzügigen Park. Unvergesslich sein wird sein Konzert mit einem sehr ungewöhnlichen Musikinstrument, einem Theremin, das sphärische Klänge ganz ohne Berührung erzeugt. Zurück im Diesseits stoßen wir mit einem Glas Crémant auf den abwechslungsreichen Tag nochmals an.

Termin:  Freitag, 26. Juni 2026
Preis:     159,- € inkl. 3-Gang-Menü, Wein, Wasser und Kaffee, Käsekuchenprobe, Eintritte und Führungen Laquenexey und Landonvillers, Crémant-Picknick und Busfahrt.

Ein besonderes Konzert im sommerlichen Baden-Baden

Ein besonderes Konzert erwartet Sie im Festspielhaus zu Baden-Baden! Yannick Nézet-Séguin dirigierte das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im herrlichen Konzertsaal des Musikvereins. In Baden-Baden leitet der Musikdirektor der Metropolitan Opera von New York das renommierte Chamber Orchestra of Europe. Gespielt werden Carl Maria von Webers Ouvertüre zu seiner „Feen-Oper" Oberon, die 8. Sinfonie von Franz Schubert - die „Große" - und das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, vorgetragen von Alexandre Kantorow – Solist bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris.

Vor dem Festspielhausbesuch bleibt Ihnen genügend freie Zeit für einen Restaurant- oder Caféhausbesuch, einen Besuch des Frieder-Burda-Museums oder einen sommerlichen Spaziergang über die Schatten spendende Lichtentaler Allee. Baden-Baden strahlt zu jeder Jahreszeit eine besondere Atmosphäre aus.

Termin:  Sonntag, 28. Juni 2026 (Aufführungsbeginn: 18:00 Uhr)
Preis:     175,- € inkl. Konzertkarten der guten 3. Preiskategorie (Plätze im Parkett à 111,- €), Reiseleitung und Busfahrt (begrenztes Kartenkontingent).

Juli

Bella Mosella und ein Orgelkonzert im Moseldom

Das erste Ziel der Reise ist die Abtei von Maria Laach, ein Musterbeispiel romanischer Baukunst. Von späteren Umbauten weitgehend verschont, zeigt sich die Vollkommenheit des Stils an diesem Bau besonders gut. Bei einer kurzweiligen Führung entdecken Sie die Schätze der Abtei, es bleibt aber ebenso Zeit für das Abteigelände mit Hofladen und Gärtnerei und einen Espresso mit Blick auf den Laacher See. Unser außergewöhnliches Restaurant ist eine alte, auf das 11. Jahrhundert zurückgehende Burgmühle, die aus unterschiedlichen, bezaubernd ausgeschmückten Häuschen besteht. In einer der Stuben - bei sonnigem Wetter auf einer Terrasse - wird für Sie ein regional-saisonales Menü mit Moselwein serviert. Das Restaurant ist für sich bereits eine Sehenswürdigkeit!

Unser Ziel am Nachmittag ist die bedeutendste Kirche zwischen Trier und Koblenz, der romanisch-frühgotische „Moseldom" von Treis-Karden. Das Gotteshaus verfügt über eine reiche Innenausstattung, auch die Reste einer karolingischen Krypta und der Kreuzgang sind beeindruckend. Nach einer kleinen Führung durch die Kirche hören Sie auf der barocken Stumm-Orgel ein sommerlich inspiriertes Konzert des jungen Organisten Jonas Mayer, der auch schon bei unseren Reisen nach Marmoutier und Ebersmunster spielte. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mozart und weiteren Komponisten. Bei einem Glas Sekt endet der Ausflug an einem schönen Uferstück der Mosel. Bella Mosella!

Termin:  Donnerstag, 2. Juli 2026
Preis:     165,- € inkl. 2-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Orgelkonzert, Reiseleitung und Busfahrt.

Unser Sommerausflug: Stille Schätze im Grenzland zwischen Belgien und Lothringen

Das erste Ziel der Reise ist eine der weitläufigsten und schönsten Klosteranlagen Belgiens, Notre-Dame d'Orval. Besonders eindrucksvoll sind die Abteiruinen, aber auch die alte Klosterapotheke mit Klostergarten. Die „Fontaine Mathilde" erinnert an die Legende, nach der Gräfin Mathilde an der Quelle ihren Ehering verlor, den ihr nach großer Klage eine Forelle in ihrem Maul aber wieder zurückbrachte. Schöne Mitbringsel sind das berühmte Trappistenbier und der von Mönchen emsig gerührte Klosterkäse. Wir passieren die belgisch-französische Grenze und speisen im besten, vom Michelin und Gault Millau empfohlenen Restaurant der Region.

Nach der kulinarischen Stärkung geht die Reise weiter zur Wallfahrtskirche von Avioth, ein Kleinod der lothringischen Gotik, 1993 durch päpstlichen Erlass zur Basilika erhoben. Absolut unerwartet erhebt sich der Bau in dieser dörflichen Abgeschiedenheit. Außerordentlich reich ist auch die Ausstattung, so die Marienstatue, das Ziel von Pilgerfahrten und die berühmte, einzigartige Architektur der „Recevresse".

In Montmédy bestaunen wir die von Vauban errichtete Zitadelle, die in die Landschaft hineingewachsen zu sein scheint. Und wer weiß schon, dass es in dem Ort die besten Croissants Frankreichs gibt? Der Ausflug endet in der Renaissance-Stadt Marville, wo Häuser dieser Epoche und die schöne Kirche St. Nicolas das Ortsbild bestimmen. Auch hier schweift der Blick auf ein typisches Stück Lothringen.

Mit einem Crémant endet unser Sommerausflug durch das stille Grenzland zwischen Belgien und Frankreich.

Termin:  Samstag, 4. Juli 2026
Preis:     149,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Führungen, Crémant-Picknick, Reiseleitung und Busfahrt.

Die Argonnen – Herrliche Natur und Schauplätze der Geschichte

Etwa 50 km westlich von Verdun liegen die Argonnen, eine Landschaft, die mit ihren Wäldern, Seen und weiten Ausblicken Ruhe ausstrahlt und zum Entspannen einlädt, wo sich aber auch bedeutende Schauplätze der französischen Geschichte befinden.

Nach Ankunft geht es durch ein Waldgebiet zur Ermitage von St. Rouin und ihrer modernen Kapelle, die von einem Schüler Le Corbusiers und Mitarbeiter von Matisse entworfen wurde. Ein mystischer Ort der Wallfahrt, der wunderbar mit der ruhevollen Landschaft harmoniert! Das Dorf Beaulieu macht seinem Namen alle Ehre. Es ist als eines der „schönsten Dörfer Frankreichs" klassiert und wurde bereits vielfach wegen seines reichen Blumenschmucks ausgezeichnet. Nach diesen ersten Eindrücken können Sie entspannen: Im besten Restaurant der Region, das kürzlich erst eröffnet wurde, erwartet Sie „Chez Agnès" ein regional-saisonales 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung.

Nach der Pause begeben wir uns auf Spurensuche eines wichtigen Kapitels der französischen Geschichte, der Flucht König Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes. Die hervorragende Biographie über die Königin von Stefan Zweig bereichert dabei die Ausführungen. Erstes Ziel ist die nach einer Feuersbrunst im 18. Jh. gänzlich in Ziegelstein wieder aufgebaute Kleinstadt Ste. Menehould. Hier wurden Ludwig und Marie Antoinette auf ihrer Flucht erkannt und ihre Verhaftung vorbereitet. Eine weitere Station ist Varennes-en-Argonne, die Stätte, an der die französische Königsfamilie auf ihrer Flucht festgenommen wurde. Hier begann ihr Leidensweg, der mit dem Gang zur Guillotine endete. An einer landschaftlich reizvollen Stelle stoßen wir mit Crémant auf den abwechslungsreichen Tag nochmals an. Allons enfants!

Termin:  Sonntag, 5. Juli 2026
Preis:     135,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Getränken, Führungen und Reiseleitung, Crémant-Picknick und Busfahrt.
Unsere Sternereise

La belle vue/Der schöne Blick - Ein kulinarischer Sommerausflug ins Elsaß

Ziel unseres Sommerausflugs ins Elsaß sind zwei herrliche Aussichtspunkte in den Vogesen und ein Restaurant mit Sterneküche. Die Reise führt uns zunächst nach Saverne. Vom großen Bassin des Rhein-Marne-Kanals bietet sich ein prächtiger Blick auf das imposante Schloss mit seiner 140 m langen Gartenfassade, der längsten Schlossfassade Frankreichs im Stil des Klassizismus. Im Anschluss fahren wir hoch in die Vogesen und gelangen zu der auf einem mächtigen Sandsteinfelsen thronenden Burgruine von Haut-Barr, dem „Auge des Elsaß". Von hier aus bietet sich ein phantastisches Panorama auf die elsässische Ebene.

Bei meinen Gästen sehr beliebt, ist derzeit ein Sternerestaurant nahe Saverne (1 Michelin-Stern), das Restaurant „Kasbur". Es erwartet Sie ein kulinarisch wie visuell genussvolles Menü mit Weinbegleitung und – gratis dazu - herrlichem Ausblick auf die Berglandschaft der Vogesen. Nach dem Menü geht es auf einer landschaftlich schönen Strecke über die Vogesen zum Dagsburger Felsen. Von der auf dem Felsplateau liegenden St. Leo-Kapelle schweift der Blick über die Wälder und die lothringische Ebene. Bei einem Glas Crémant lässt sich der Ausblick umso mehr genießen.

Termin:  Donnerstag, 9. Juli 2026
Preis:     159,- € inkl. 4-Gang-Menü mit Aperitif, Weinbegleitung, Wasser, Espresso im Sternerestaurant, Crémant-Picknick, Reiseleitung, Busfahrt.
Unsere Sternereise

Ein Sommerausflug in das Seengebiet des Lac du Lindre

Das Seengebiet des Etang du Lindre und hier liegende, kleine verträumte Orte sind Ziele dieses Ausflugs, der vor allem die landschaftlichen Schönheiten der Region hervorheben möchte. Die Reise führt Sie zunächst in den Ort Montdidier, wo die besten Konfitüren Lothringens - u.a. von der Mirabelle - und andere Spezialitäten hergestellt werden. Auf der hauseigenen Terrasse des „Maître Confiturier" können Sie probieren und zugleich die herrliche Aussicht bis zu den Vogesen bewundern. Im Anschluss besuchen Sie Tarquimpol, das verträumt auf einer Landzunge am Etang de Lindre liegt und von Störchen zum Nisten gern aufgesucht wird. Bei einem kleinen Spaziergang genießen wir die Schönheit der ruhigen Seenlandschaft. Ein saisonales „menu de la semaine" erwartet Sie in einem kleinen, sommerlich-eleganten und vom Guide Michelin mit einem Stern bewerteten Restaurant in Languimberg. Freuen Sie sich auf diese besondere gastronomische Pause!

Nach der kulinarischen Erholung fahren wir nach Vic-sur-Seille, ehemals sogar Sitz der Metzer Bischöfe. In Vic wurde 1593 der in Hell-Dunkel-Manier malende Georges de la Tour geboren. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort sehen Sie einige seiner Gemälde in dem nach ihm benannten Museum. Den Abschluss der Reise bildet der reizvolle Ort Marsal. Wie der Name besagt - "sal" heißt auf lat. Salz - spielte die Salzgewinnung von frühester Zeit hier eine entscheidende Rolle. Sie spazieren über die Salzwiesen mit ihrer besonderen Pflanzenwelt und besichtigen die romanische Stiftskirche des Ortes, bedeutendster Sakralbau des Salzlandes. Unter einem Kirschbaum vor der Kirche stoßen wir bei Crémant auf den Sommer und die Schönheit Lothringens an.

Termin:  Freitag, 10. Juli 2026
Preis:     155,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Konfitürenprobe, Crémant-Picknick, Führungen, Reiseleitung und Busfahrt.

Gärten und Schlösser entlang der belgischen Maas

Erstes Ziel der Reise ins malerische Tal der Maas ist einer der größten Wassergärten Europas, der nahe Namur gelegene Park des Schlosses von Annevoie. Fontänen, Teiche, Kanäle und Kaskaden sind in einem wunderschönen Park eingebettet. Dank nie versiegender Quellen im hügeligen Hintergrund braust, springt und gurgelt es in Annevoie seit 250 Jahren ganz ohne Pumpen und Maschinen. Das Schloss von Annevoie bildet dabei die prächtige Kulisse für die Gartenlandschaft. Im schönen Gartenrestaurant erwartet Sie ein 3-Gang-Menü mit Getränkebegleitung.

Am malerischen Ufer der Maas entlang geht es am Nachmittag zu den Gärten des Renaissanceschlosses von Freyr. In den Barockgärten, die sich entlang des Flusses erstrecken, können Sie bei einem Spaziergang die herrliche Aussicht, die kunstvoll geschnittenen Hainbuchen-Labyrinthe und den Besuch der Orangerie mit ihren 300 Jahre alten Orangen-, Pomeranzen- und Zitronenbäumen genießen. Mit Crémant und erfrischenden Säften wird noch einmal auf den Tag angestoßen.

Termin:  Sonntag, 12. Juli 2026
Preis:     159,- € inkl. 3-Gang-Menü mit „Soft"-Getränken (Säfte, Coca Cola, etc.), Wasser und Espresso, alle Garteneintritte, Crémant-Picknick und längere Busfahrt (maximale Teilnehmerzahl sind 30 Personen).

Unser Sommerausflug ins Elsaß!

Nach dem Kloster Reichenau gründete der heilige Pirmin 727 in einem abgelegenen Vogesental die Benediktinerabtei Murbach, die einst zu den mächtigsten Klöstern des Heiligen römischen Reiches zählte. Von der ehemaligen Abtei steht heute nur noch der eindrucksvolle Ostchor mit seinen zwei markanten Türmen. Dennoch ist der Bau immer noch eines der bedeutendsten Denkmäler romanischer Baukunst am Mittelrhein. Der Blick von einer kleinen Anhöhe gehört zu den schönsten Motiven im Elsaß. In einem Restaurant des Ortes erwartet Sie gehobene Küche mit regionalen Spezialitäten und elsässischer Weinbegleitung.

Nach der Pause besuchen Sie das größte Freilichtmuseum Frankreichs, das Ecomusée d'Alsace in Ungersheim. Es ähnelt einem traditionellen elsässischen Dorf aus dem frühen 20. Jahrhundert und umfasst mehr als 80 historische Gebäude, die auf dem malerisch angelegten Gelände wiederaufgebaut wurden. Bei einer Führung entdecken Sie traditionelle Fachwerkhäuser und lernen „Bewohner" des Dorfs kennen, die ihrer damaligen Beschäftigung nachgehen. Absolut sehenswert! Den Abschluss bildet ein Crémant-Picknick mit Kuglhopf in schöner Umgebung.

Termin:  Donnerstag, 30. Juli 2026
Preis:     139,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Wein, Wasser und Espresso, Crémant-Picknick, Eintritt und Führung Ecomusée, Reiseleitung und Busfahrt.

August

Eine wunderschöne Reise nochmals im Programm

Ein Schloss am See – zur Sommerfrische in Mecklenburg-Vorpommern

Auf der Fahrt in Richtung Mecklenburg legen wir eine Zwischenübernachtung in der ehemaligen Hansestadt Stendal ein. Unser gemütlich-komfortables „Altstadt-Hotel" liegt zentral… in der Altstadt! Man könnte Stendal als kleine Schwester von Lübeck bezeichnen: Auch hier gibt es zahlreiche stattliche Backsteinkirchen, reich geschmückte Stadttore und einen eindrucksvollen Marktplatz mit Rathaus, Marienkirche und einer Rolandsfigur. Wer Stendal noch nicht kennt, wird von dem Reichtum historischer Bausubstanz und dem Charme der Stadt begeistert sein. Bei unserer Weiterfahrt zu unserem Urlaubsdomizil Schloss Schorssow besuchen wir den Ort Plau am See an der Mecklenburgischen Seenplatte. Farbenfrohe Fachwerkhäuser, ein malerischer Marktplatz und die erfrischende Lage an vielen Gewässern zeichnen diesen Ort - in dem es übrigens die besten Fischbrötchen von Mecklenburg-Vorpommern gibt - aus.

Schloss Schorssow liegt in der leicht hügeligen, aus hunderten Seen bestehenden Mecklenburgischen Schweiz, deren hübsche Dörfer, bildschöne Alleen, prächtige Schlösser und Parkanlagen Sie auf dieser Reise kennen lernen. Sie können von der Gartenterrasse die Ruhe am See genießen, ein Bad nehmen oder durch den englischen Landschaftspark spazieren. Das Schlossrestaurant serviert gehoben-regionale Küche. Ein Ort zum Wohlfühlen!

Zwei Ausflüge führen uns an die Ostsee! Eines der auch architektonisch sehenswertesten Museen der Region ist das 2013 eröffnete, preisgekrönte Museum der Künstlerkolonie von Ahrenshoop. In den herrlich lichten Räumen wird gezeigt, wie die Ostseelandschaft Generationen von Malern inspirierte. Aber auch viele kleine Galerien gibt es in dem Fischerort, in denen originelle Mitbringsel zu entdecken sind. Und wie herrlich ist es, entlang des weiten Ostseestrandes zu spazieren und die Seeluft zu inhalieren!

Stralsund gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Reisezielen an der deutschen Ostseeküste und ist wegen seiner rundum von Wasser umgebenen, hervorragend erhaltenen Altstadt seit 2002 Weltkulturerbe der UNESCO. Juwele der norddeutschen Backsteingotik sind so das Rathaus, die drei mächtigen Backsteinkirchen aber auch die prächtigen Kaufmannshäuser aus allen Epochen. Eines der bedeutendsten Museen für Meereskunde in Europa ist das „Ozeanum", das - wie ein Eisberg gestaltet - architektonisch als „Europäisches Museum 2010" ausgezeichnet wurde. Passend zur Lage werden in dem Meeresmuseum Wasser- und Lebenswelten aus Ostsee, Nordsee und Atlantik präsentiert. Den Abschluss des Rundgangs bildet die Dachterrasse mit dem Becken für die Humboldt-Pinguine und schönem Ausblick auf die Stadt Stralsund und ihren Hafen bis nach Rügen.

Ein Ausflug führt uns in die Städte Güstrow und Schwerin. Güstrow besitzt herausragende Sehenswürdigkeiten wie die Marienkirche und das Residenzschloss, eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Europas. Die Stadt ist vor allem aber wegen der Kunstwerke Ernst Barlachs, wie seinem berührenden „schwebenden Engel", einen Besuch wert. Die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns Schwerin ist in den Kriegen unversehrt geblieben und aufgrund ihres besonderen Charakters als herzogliche Residenz seit 2024 Weltkulturerbe der UNESCO. Einem Märchenschloss gleich liegt das Schweriner Schloss auf einer Insel im Schweriner See. Eine Führung zeigt Ihnen die ehemalige Residenz der Herzöge von Mecklenburg. Bei einem Rundgang entdecken Sie die wunderschöne Lage der Stadt inmitten ihrer Seenlandschaft.

Ein weiteres Ausflugziel ist die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald, bekannt wegen ihres berühmtesten Sohnes Caspar David Friedrich. Während einer Führung entdecken Sie das Areal der Universität, die zu den ältesten Universitäten Mitteleuropas gehört und das Stadtbild Greifswald dominiert. Sie werfen einen Blick in das Pommersche Landesmuseum und auf fünf Gemälde Friedrichs. Eine Überraschung hängt im Raum nebenan, das Gemälde „Die Allee von Arles" von Vincent van Gogh. Neben dem beeindruckenden Marktplatz führt ein Besuch in den Dom. Zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich 2024 gestaltete der isländisch-dänische Künstler Olafur Eliasson neue Ostfenster. Zusammengesetzt aus 3383 mundgeblasenen Scheiben orientiert sich die Farbgebung an den sonnendurchtränkten Farben Friedrichs gelb, orange, rot und braun, wobei das einfallende Licht feierlich-erhaben wirkt. Ein Höhepunkt unserer Reise! Nicht weit von Greifswald entfernt liegt die Klosterruine Eldena, die Caspar David Friedrich in seinen Bildern verewigte.

Genießen Sie auf dieser besonderen Reise den Aufenthalt auf Schloss Schorssow, aber auch die schöne Kombination aus ruhevollen Landschaftseindrücken mit dem Besuch architektonisch interessanter Städte, die zu den schönsten in Mecklenburg-Vorpommern gehören. Vielleicht bekommen Sie ja „Seensucht" nach Meer!

Termin:  Samstag, 8. August bis Samstag, 15. August 2026
Preis:     1449,- € pro Person im Doppelzimmer (328,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 6 Übernachtungen im ****Schlosshotel Schorssow, 1 Übernachtung im ***Altstadt Hotel Stendal, gehobene Halbpension, alle Führungen und Eintritte, Reiseleitung Niels Wilcken, Busfahrt. Die Rückfahrt erfolgt an einem Tag.

Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch und die Gartenreiche des Fürsten Pückler

Auf dieser Reise besuchen Sie mit Görlitz eine der schönsten und besterhaltenen Städte Deutschlands. Von den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges blieb die Stadt weitgehend verschont. Mit 3500 Einzeldenkmälern besitzt sie so viele geschützte Gebäude wie keine andere Stadt im Land. Zusammen stellen sie ein einzigartiges Gesamtkunstwerk dar.

Sie wohnen im besten Haus der Stadt, dem in zwei Renaissancebürgerhäusern untergebrachten Hotel ****Tuchmacher. Bei einem Stadtrundgang entdecken Sie das hervorragend erhaltene Ensemble der Altstadt aber auch die vielen Bauten aus Historismus und Jugendstil, wie beispielsweise das ehemalige Warenhaus „Zum Strauß", ein Kaufhauspalast, den sogar Hollywood als Filmkulisse nutzte.

Ein Ausflug geht nach Bad Muskau, wo sich Hermann Fürst zu Pückler-Muskau (1785-1871) seinen Traum von einer idealen Landschaft erfüllte. Von 1815 bis 1845 gestaltete er nach Vorbildern englischer Landschaftsparks sein eigenes Gartenreich - bis er zahlungsunfähig wurde, seinen Besitz verkaufen musste und zurück auf das Erbschloss seiner Familie nach Branitz bei Cottbus zog, um dort sofort mit der Anlage eines neuen Parks zu beginnen. Der Fürst ist aber nicht nur wegen seiner Gartenträume berühmt: Gerade zu dieser Jahreszeit ist die von ihm kreierte geschichtete Eistorte ein besonderer Genuss. Bei einer Führung besichtigen Sie das Schloss des Fürsten und unternehmen einen Spaziergang durch den Park. Auch weil der Park sich grenzüberschreitend bis nach Polen erstreckt, ernannte ihn die UNESCO 2004 zum Weltkulturerbe.

Nach dem Besuch des Fürst-Pückler-Parks geht die Fahrt in den nahen Kromlauer Park. Berühmt ist hier die um 1860 errichtete Rakotzbrücke, die als Halbrund errichtet mit ihrer Spiegelung im Wasser einen harmonischen Kreis ergibt. Umgeben von ursprünglicher Natur ein außergewöhnliches Motiv.

Eine in den letzten Jahren erwachte Schönheit ist Cottbus, die nach Potsdam zweigrößte Stadt in Brandenburg und Partnerstadt von Saarbrücken. Textilproduktion und Braunkohleförderung spielten hier einst eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, was an vielen prächtigen Bauten noch zu sehen ist. Die liebevoll sanierte Altstadt lädt zu einem Bummel ein. Das Cottbusser Staatstheater ist eines der wenigen im Jugendstil errichteten Theaterbauten weltweit. Das ehemalige, im expressionistischen Backsteinstil errichtete Dieselkraftwerk ist jetzt Kunstmuseum. Der neueste Bau ist das nach Entwürfen des renommierten Baseler Architekturbüros Herzog & de Meuron (Elbphilharmonie!) errichtete Medienzentrum, 2006 als „Bibliothek des Jahres" ausgezeichnet. Berühmt ist Cottbus vor allem aber wegen Schloss Branitz, Stammschloss derer von Pückler, und dessen Park. „Er hat eine Wüste vorgefunden und eine Oase daraus gemacht", schreibt ein Pückler-Kenner. Im Schloss warten die fürstlichen Wohnräume und eine Ausstellung zum Leben Fürst Pücklers auf einen Besuch. Im Park ist die Wasserpyramide berühmt, das Grab, das der Fürst für sich und seine Frau nach Pharaonenart anlegen ließ.

Ein weiterer Ausflug führt in die südöstlichste Stadt Deutschlands nach Zittau, die zugleich im 3-Ländereck zu Tschechien und Polen liegt. Wie Görlitz hat auch Zittau noch eine komplett erhaltene Altstadt. Der frühere Wohlstand hat auch hier beachtliche Bauwerke hinterlassen. Das Zentrum sind der Markt- und der Rathausplatz – getrennt durch das auf Pläne Karl Friedrich Schinkels zurückgehende Rathaus und umgeben von prächtigen Patrizierhäusern. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist das 56 qm große, 8 m hohe „Große Zittauer Fastentuch" von 1472. Als eine Art Bilderbibel gehört es zu den bedeutendsten textilen Kunstwerken aus dem Mittelalter. Zittau ist aber auch Ausgangspunkt für einen Ausflug in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, das „Zittauer Gebirge". In dem Kurort Oybin genießen Sie die märchenhafte Landschaft, die stark an das Elbsandsteingebirge erinnert. Wer noch Freude an einem Spaziergang hat, besucht die barocke Bergkirche am Aufgang zum Berg Oybin, den der Maler der Romantik, Caspar David Friedrich, für einige seiner Bilder als Motiv wählte. Eine Dampflok bringt die Reisegruppe auf malerischer Strecke wieder zurück nach Zittau.

Natürlich bleibt während der Reise genügend Zeit und Muße, um in einem Café oder auf einer Parkbank die Seele baumeln zu lassen. Auch bei dieser Reise wird Wert auf eine gehobene Küche mit Restaurants von besonderer Atmosphäre gelegt.

Termin:  Samstag, 22. August bis Donnerstag, 27. August 2026
Preis:     1098,- € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag: 188,- €) inkl. Unterbringung im ****Hotel Tuchmacher in Görlitz, Halbpension in kulinarisch anspruchsvollen Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Fahrt mit der Schmalspurbahn, Reiseleitung, Busfahrt.

Die Reise ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Für die Rundgänge, vor allem durch die Städte und Parks, wird eine „normale Mobilität" der Teilnehmer vorausgesetzt.

September

Die Normandie und wundervolle Gärten

Die Normandie verbindet auf wunderbare Weise unterschiedlichste Eindrücke: Städte mit reicher Kunst und Geschichte, eine malerische Küstenlandschaft, außergewöhnliche Gärten und die ausgezeichnete normannische "bonne cuisine". Zudem begeben wir uns auf die Spuren bedeutender Impressionisten.

Unser Aufenthaltsort ist die Hauptstadt der Normandie Rouen mit dem sehr komfortablen ****Novotel Rouen Centre Cathédrale. Das Hotel liegt an der Seine direkt in der Altstadt unweit der Kathedrale.

Wir besichtigen den liebevoll restaurierten Stadtkern mit seinen ca. 100 Kirchtürmen und 2000 Fachwerkhäusern. Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale, eines der schönsten Beispiele der französischen Gotik. Die 1979 vollendete Kirche Ste-Jeanne-d'Arc entstand nahe der Stelle, wo die Jungfrau von Orléans am 30. Mai 1431 verbrannt wurde. Die Kirche hat die Form eines umgekehrten Schiffes. Im Innenraum fügen sich 13 alte Glasfenster aus der Renaissance von einer 1944 zerstörten Kirche zu einem 500 qm großen Glasgemälde zusammen. Ein lichtdurchfluteter Ort! Ebenso besuchen Sie das „Museum der schönen Künste", das eine der größten Impressionistensammlungen Frankreichs besitzt. Bilder von Renoir, Sisley, Pissarro und weiterer Maler dieses Stils sind hier ausgestellt. Berühmt sind vor allem die Gemälde, die Claude Monet zu allen Tages- und Jahreszeiten von der Kathedrale gemalt hat.

Nahe Rouen liegen drei paradiesische Gärten, die die Schönheit der normannischen Landschaft besonders eindrucksvoll präsentieren und die wir auf einem Tagesausflug entdecken. Der „Jardin Plume", der „Federgarten", ist vor kurzem von britischen Gartenexperten zum „schönsten zeitgenössischen Garten Frankreichs" gewählt worden. Seine Schönheit und seinen Erfolg verdankt der Garten seiner bewussten Komposition, bei der sorgsam zusammengestellte Wiesen, Stauden und Gräser ein Gefühl von Spontanität und Natürlichkeit vermitteln. Entdecken Sie den Sommer- und den Herbstgarten, den Blumengarten und den Namensgeber der Anlage, den „Federgarten": „Hohe Pflanzen, die sich im Wind wiegen, als würden sie im Sonnenlicht tanzen", beschreiben seine Schöpfer diesen Gartenraum. Ein magisch-poetischer Ort ist der „Jardin des Sculptures" in Bois-Guilbert. Um einen Herrensitz hat der Bildhauer Jean-Marc de Pas in überraschenden Gartenräumen um die 80 Skulpturen verteilt, die in wunderschönem Einklang mit der Natur stehen. „Le jardin d'Angélique" besteht aus zwei Teilen an der Vorder- und Rückseite eines Herrenhauses. Der eine Teil ist ein englischer Garten mit versteckten Wegen und Winkeln. Der zweite Garten besteht aus Blumeninseln, unterteilt durch Wasserläufe, und lädt zur Ruhe und Träumerei ein. Entdecken Sie an diesem Tag ganz unterschiedliche Gartenwelten!

Eine Tagesreise führt uns an die normannische Küste. Fantastische Motive ergeben die Kreideklippen von Etretat an der Alabasterküste, aus denen Wind und Wetter majestätische Bögen mit grandiosen Durchblicken gewaschen haben. Ein magischer Ort sind die „Gärten von Etretat", die mit zeitgenössischen Kunstwerken überraschen und von wo aus sich atemberaubende Blicke auf die weiße Kreidefelsenküste ergeben. Das einstige Fischerdorf hat zahlreiche Maler des Impressionismus inspiriert. Das Frankfurter Städel-Museum nahm dies zum Anlass, in der Ausstellung „Monets Küste" die Entdeckung von Etretat als Künstlerort zu zeigen. Außergewöhnlich ist ein exquisites Restaurant mit traditionell normannischer Küche, das 70 m oberhalb der Kreideküste liegt und einen spektakulären Ausblick auf das Meer bietet.

Auf der Rückfahrt machen wir einen Halt im berühmten Garten Claude Monets von Giverny. Wohl kein Garten präsentiert so stark die Vorstellungen und Empfindungen, mit denen ein Künstler seine Idee eines Gartens verwirklichte. Sie besichtigen das Haus der Familie, den normannisch inspirierten, farbenprächtigen Blumengarten und den Wassergarten, der berühmt für seine Seerosenteiche ist. Entdecken Sie herrliche Orte in der Normandie!

Termin:  Sonntag, 6. September bis Donnerstag, 10. September 2026
Preis:     1148,- € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag: 248,- €) inkl. Unterbringung im ****Novotel in Rouen, Halbpension in kulinarisch anspruchsvollen Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Kostproben, Reiseleitung, Busfahrt.

Die Reise ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Für die Reise wird eine „normale Mobilität" der Teilnehmer vorausgesetzt.

Die Abruzzen – Das stille und überraschende Italien

Die östlich von Rom Richtung Adria liegenden Abruzzen bieten von der alpin anmutenden Hochebene des Gran Sasso über eine liebliche Hügellandschaft bis zu den feinen Stränden der Adria ein äußerst abwechslungsreiches Landschaftsbild. Olivenhaine, Weinreben und wogende Felder überziehen sanfte Hügel, gekrönt von mittelalterlichen Städtchen, die reich an Geschichte und Kunstschätzen sind - von Touristen aber nur selten aufgesucht werden. Von allen Regionen Italiens haben die Abruzzen den größten Anteil an Naturschutzgebieten; rund ein Drittel der Landschaft ist geschützt. Aufgrund der unterschiedlichen Landschaftszonen von Gebirge bis Sandstrand ist die Vegetation äußerst vielfältig!

Entdecken Sie eine der letzten stillen Regionen Italiens, die auch reich an kulinarischen Köstlichkeiten ist, vereinigt sie Gerichte der Bergregion mit denen des Meeres. Neben den Abendessen in den Hotels sind in der Mittagszeit zahlreiche Kostproben einheimischer Spezialitäten im Programm enthalten.

Wir besuchen den Nationalpark des Gebirgsmassivs Campo Imperatore, eine weite Hochebene auf 1600 m, benannt nach Kaiser Friedrich II., der das Gebiet selbst als „magischen Ort" bezeichnete. Lanciano ist eine der reichsten Kunststädte der Region: Die Kathedrale Santa Maria del Ponte wurde auf drei Bögen einer römischen Brücke „del Ponte" errichtet. Sehr malerisch ist ebenso das Altstadtviertel. In herrlicher Lage inmitten eines Olivenhains erhebt sich über den Fundamenten eines römischen Venustempels die Abtei San Giovanni di Venere, deren Architektur eine Synthese zwischen westlicher und byzantinischer Kunst darstellt. Ein Höhepunkt der Reise ist ein Mittagsimbiss auf einem Trabocchi, ein hölzernes Gestell, das über dem Meer zu schweben scheint und für den Fischfang genutzt wird. Aufgrund der Schönheit der Küste wurde der Abschnitt, den wir besuchen, unter den Schutz der UNESCO gestellt. L'Aquila ist die Hauptstadt der Abruzzen und Kulturhauptstadt Italiens in diesem Jahr. Den malerischen Domplatz können wir bei einem Espresso oder Aperitivo am besten auf uns wirken lassen. Die einzigartige Basilika von Collemaggio präsentiert sich wie ein Schmuckkästchen. Sie besuchen ferner Sulmona, die Geburtsstadt des Dichters Ovid, bekannt für seine herrliche Lage und die reiche Anzahl an Spezialitätengeschäften. Die nahe Sulmona liegende Abtei Santo Spirito al Morrone beeindruckt durch ihre prächtige Architektur und ihre Freskenzyklen aus dem 14. Jh., die an die Malweise Giottos erinnern. Ebenso sind ein Imbiss und Umtrunk in einer Kellerei vorgesehen, die einen der besten abruzzesischen Weine herstellt.

Ein Ausflug führt uns in die südlichen Marken nach Ascoli Piceno, die Stadt der 100 (Geschlechter-) Türme. Ascoli besitzt beeindruckende römische Monumente, ein reiches mittelalterliches Bauerbe, einen der schönsten Plätze Italiens, aber ebenso ein wunderbares Jugendstilcafé, wo wir selbstverständlich eine Pause einlegen.

Den Aufenthalt verbringen Sie im ****Hotel Cristallo in Giulianova, das direkt am Meer liegt und für seine ausgezeichnete Küche gelobt wird. Natürlich gibt es hier ebenso Gelegenheit für Spaziergänge am Strand oder ein Bad in der Adria. Auf der Hinfahrt übernachten wir in der Renaissancestadt Carpi nahe Modena. Auf der Rückfahrt erfolgt die Zwischenübernachtung nahe Bologna in schönster Landschaft des auslaufenden Apenningebirges. Da ich Freunde in Italien habe, die die Abruzzen sehr gut kennen und lieben, erhält diese Reise zusätzlich eine sehr individuelle Note.

Termin:  Sonntag, 13. September bis Sonntag, 20. September 2026
Preis:     1598,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Einzelbelegung), Zimmer mit frontalem oder seitlichem Meerblick, inkl. sieben Übernachtungen in ****Hotels, gehobene Halbpension (3-Gang-Menü mit Weinbegleitung), Mittagsimbisse, weitere Verköstigungen, Stadtführungen, alle Eintritte, Reiseleitung, Busfahrt.
Neu im Programm

Kunst, Genuss und mystische Landschaften in Umbrien

Vielleicht liegt es am Zauber der ursprünglichen Orte und malerischen Landschaften, an einer gewissen Mystik, die hier überall zu verspüren ist: Früher oder später wird jeder vom "grünen Herzen Italiens" bezaubert sein. Umbrien ist touristisch noch wenig überlaufen, inmitten von Weinbergen und Olivenhainen gibt es viele Kunstschätze zu entdecken.

In Assisi begeben Sie sich auf die Spuren des heiligen Franziskus und wallfahren in die von Giotto und Cimabue ausgeschmückte Basilika. Ein besonderer Platz ist die Piazza del Comune mit dem römischen Minervatempel, der schon Goethe entzückte. Sie besuchen die alte umbrische Stadt Gubbio, deren mittelalterliches Stadtbild hervorragend erhalten ist. Die Hauptstadt Umbriens Perugia ist vor allem wegen ihres etruskischen Bauerbes und ihrer „süßen Küsse" berühmt. Mit der Fontana Maggiore befindet sich in Perugia auch der schönste Brunnen der Welt. In Orvieto steht die Besichtigung des prächtigen Doms, aber auch ein Imbiss mit einer Probe des goldgelben lokalen Weins in einem Tuffsteinkeller der "Pasticceria Adriano" auf dem Programm. In alten Katakomben gelegen, sicherlich ein besonderes Erlebnis!

Eine der schönsten Panoramastraßen führt Sie in das Städtchen Todi, in einzigartiger Lage im oberen Tibertal gelegen. Spoleto gilt als typischste der umbrischen Hügelstädte, die Ponte delle Torri ist eine Brücke aus dem Mittelalter und wunderschön in die Landschaft eingebettet. Eine Fahrt zum Trasimenischen See und zahlreiche Kostproben regionaler Produkte ergänzen das abwechslungsreiche Reiseprogramm.

Während des Aufenthalts wohnen Sie im luxuriösen ****Park Hotel Ai Cappuccini & Spa an der Stadtgrenze von Gubbio. Wie der Name verrät, handelt es sich um ein ehemaliges Kapuzinerkloster, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Die historischen Klosterräume, der Kreuzgang und der Klostergarten strahlen eine ruhig-klösterliche Atmosphäre aus. Die anspruchsvolle Küche ist umbrisch-italienisch ausgerichtet, die Zimmer sind komfortabel und auch der Wellness-Bereich mit großem Pool lädt zum Verweilen ein. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und der hervorragend zu einem Aufenthalt in Umbrien passt!

Auf der Hinfahrt übernachten Sie in schöner Landschaft des Apenningebirges nahe Bologna. Auf der Rückfahrt wird eine Übernachtung im Raum Mantua eingelegt. Entdecken Sie das „Herz Italiens" mit viel Natur, besonderen Kunstschätzen, einer spürbaren Spiritualität und einer exzellenten „Cucina tradizionale di Umbria".

Termin:  Sonntag, 27. September bis Samstag, 3. Oktober 2026
Preis:     1749,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag), inkl. 6 Übernachtungen in ****Hotels mit gehobener Halbpension, alle Kostproben, Essen in einem Agriturismo, Eintritte, Führungen, Reiseleitung vor Ort und Busfahrt.

Genussreise ins herbstliche Piemont - Die traumhafte Landschaft „zu Füßen der Berge" und ein Hotel am See

Besonders im Herbst empfiehlt sich eine Reise ins touristisch noch nicht überlaufene Piemont. Die Temperaturen sind angenehm, die Landschaft präsentiert sich malerisch goldgelb, Trüffel werden aufgespürt und Weintrauben geerntet. War das südliche Piemont 2025 Reiseziel geht es nun ins nördliche Piemont mit einem herrlichen Hotel am Lago di Viverone.

Sie besuchen die prächtig-elegante Hauptstadt Piemonts Turin, einst Residenz der Dynastie der Savoyer. Neben den bedeutenden Sehenswürdigkeiten ist die Stadt insbesondere wegen ihrer zahlreichen Caféhäuser berühmt. In einem der schönsten wird für uns ein Aperitivo all'Italiana mit kleinen Köstlichkeiten serviert. In Turin gibt es aber auch genügend Zeit, um durch die eleganten Arkadengalerien zu flanieren und vielleicht in das eine oder andere Geschäft einen Blick zu werfen. Die in unmittelbarer Nähe Turins gelegen Villa della Regina ist eine Residenz des Hauses Savoyen und als Weltkulturerbe der UNESCO klassifiziert. Ein Genuss ist es, durch die italienischen Gärten und die Weinberge der Anlage zu spazieren, der Höhepunkt ist der einzigartige Blick auf Turin.

Ein Ziel der Reise ist das an Kunstschätzen reiche, touristisch aber noch weitgehend unbekannte Vercelli, eine italienische Stadt wie aus dem Bilderbuch. Von hier ist es nicht weit ins Monferrato, wo wir auf einem herrlich gelegenen Weingut – der Tenuta Tenaglia von Sabine Ehrmann - die regionalen Weine, begleitet von Wurst- und Käsespezialitäten des Piemonts, probieren.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Stadt Aosta mit ihren überraschend zahlreichen römischen Monumenten und der beeindruckenden Bergwelt. Das Mont-Blanc-Massiv ist nicht weit! Das Piemont ist aber auch die berühmteste Trüffelregion des Kontinents, weshalb ein Besuch der „Trüffelhauptstadt" Alba und eine Kostprobe der wertvollen Knolle in einem Agriturismo mit typisch regionaler Küche nicht fehlen darf. Alba hat eine Reihe hervorragender Spezialitätengeschäfte, für die ausreichend Freizeit bleibt.

Erstmals geht es bei dieser Reise in die Lombardei nach Mailand. Sie besuchen den eindrucksvollen Dom, spazieren durch die berühmte Galleria Vittorio Emanuele und besichtigen das wohl berühmteste Opernhaus der Welt, die Scala.

Sie wohnen in einem familiengeführten ****Hotel am Lago di Viverone, ein oberitalienischer See in der Region Piemont bei der Stadt Viverone. Das Hotel wird uns nicht nur mit der Gastfreundschaft seiner Besitzer, sondern auch mit hervorragender piemontesisch-italienischer Küche verwöhnen. Schwimmbad und See laden zum Baden ein. Herrlich ist die Hotelterrasse mit Blick auf den Lago und die Alpen, wo man es sich bei einem Glas Wein gut gehen lassen kann. Es erwartet Sie ein genussreicher Urlaub im Piemont!

Termin:  Sonntag, 27. September bis Samstag, 3. Oktober 2026
Preis:     1449,- € pro Person im Doppelzimmer (248,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Alleinbenutzung), inkl. 6 Übernachtungen im ****Hotel mit Halbpension (3-Gang-Menü mit Weinbegleitung), Kurtaxe, Begrüßungsaperitif, Aperitivo all'Italiana in Turin, Weinprobe mit Imbiss im Monferrato, Menü mit Trüffelverköstigung im Agriturismo, alle Eintritte, Führungen, Reiseleitung vor Ort Frau Dr. Ursula von den Driesch, Busfahrt im ****Bus.

Durch die zahlreichen Verköstigungen in der Mittagszeit ist bei der Reise eine „leichte" Halbpension inbegriffen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Reise ist für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität nicht zu empfehlen.

Oktober

Drei Schönheiten mit viel Charme: Wien, Bratislava und Budapest

Die erste Station der Reise ist Wien, von wo seit Jahrhunderten historische und musikalische Impulse ausgehen. Die Stadt ist facettenreicher als viele denken, mehrfach wurde Wien zur „lebenswertesten Stadt" weltweit gekürt.

Bei einer Kombination aus Stadtrundfahrt und -rundgang entdecken wir die klassischen Sehenswürdigkeiten, legen einen Schwerpunkt auf die Habsburger und spazieren durch den Schlosspark von Schönbrunn.

Wien ist aber auch eine Hauptstadt des Jugendstils, bei einer Rundfahrt stehen Bauten wie das Gebäude der Secession oder die Majolikahäuser von Otto Wagner auf dem Programm. Selbstverständlich muss ebenso Zeit für einen Besuch der berühmten Caféhäuser und individuelle Interessen sein. Sie wohnen im sehr angenehmen, direkt im Herzen von Wien gelegenen, eleganten ****sup Hotel am Konzerthaus.

Auf der Fahrt nach Budapest besuchen Sie die Hauptstadt der Slowakei: Bratislava. Nach einem Rundgang durch die malerische Altstadt essen Sie in einem außergewöhnlichen Restaurant in 95 m Höhe, das den ufoartigen Abschluss der Spitze eines Brückenpfeilers bildet und neben hervorragender Küche auch einen grandiosen Ausblick bietet – sicherlich einer der Höhepunkte der Reise.

Am späteren Nachmittag treffen wir in der ungarischen Hauptstadt Budapest ein. Wie einzigartig schön liegt die Stadt an der Donau! Verglichen mit der großen Schwester Wien wollte Budapest sich noch prachtvoller zeigen. Sie besichtigen das wohl weltweit eindrucksvollste Parlamentsgebäude mit den ungarischen Krönungsinsignien, fahren mit der Standseilbahn nach Buda und besuchen das mittelalterliche Burgviertel mit der Matthiaskirche (zusammen UNESCO-Weltkulturerbe). Bei einem Rundgang zur ungarischen Musikgeschichte entdecken Sie die Franz-Liszt-Musikakademie mit ihrem spektakulären Jugendstilsaal und das 2023 eröffnete moderne „Haus der ungarischen Musik", dessen Architektur sich durch eine „atemberaubende Eleganz" auszeichnet. Ein Spaziergang über die malerische Margaretheninsel, zu besonderen Bauwerken des Jugendstils und ein Besuch der Markthallen komplettieren das abwechslungsreiche Programm. Suchen Sie auch hier einige Caféhäuser, die noch prächtiger als in Wien erscheinen, auf. Oder wie wäre es mit einem Bad in einem der wunderbaren Thermalhäuser? Eines meiner Lieblingshotels (NW) ist das direkt an der Donau gegenüber dem Parlament gelegene ****Art'otel Park Plaza. Historischer Charme des Barock verbindet sich hier mit modernem Komfort.

Fahren wir verkehrsbegünstigt an einem Sonntag nach Wien übernachten wir auf der Rückfahrt in der 3-Flüsse-Stadt Passau. Dank italienischer Baumeister hat die Stadt ein südländisch anmutendes Flair, einzigartig ist ihre besondere Lage an Donau, Inn und Ilz. Bei einem Rundgang werden Sie die besondere Atmosphäre der Stadt spüren.

Kulinarisch anspruchsvolle Restaurants ergänzen das ausgesuchte, individuelle Programm.

Termin:  Sonntag, 11. Oktober bis Sonntag, 18. Oktober 2026
Preis:     1998,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 3 Übernachtungen im ****sup. Hotel Am Konzerthaus, 3 Übernachtungen im ****Art'otel Budapest, 1 Übernachtung im ***Hotel Innsento in Passau, Halbpension in ausgewählten Restaurants, alle Eintritte und Führungen, abendliche Donauschifffahrt in Budapest, Reiseleitung Niels Wilcken, Fahrt im ****Bus.

Vorgesehen ist der Besuch eines Konzerts in Wien oder Budapest. Die Konzerte der neuen Saison 2026/27 - und damit auch die Preise für die Konzertkarten - lagen bei Drucklegung noch nicht vor. Sie werden Ihnen nach Bekanntgabe mitgeteilt. (Eine Buchung ist auch ohne Konzerte möglich.) Die Teilnehmerzahl bei dieser Reise ist auf 25 Personen begrenzt.

November

Nizza und die „italienische" Côte d'Azur

Wie wunderschön ist Nizza! Herrlich an der „Baie des Anges" - der „Engelsbucht" – gelegen, vereint die Stadt mediterranes Flair mit italienischer Lebensart, gehörte die Region doch bis 1860 zu Italien! Das Ziel dieser Reise ist es, neben Nizza eher unbekannte und besonders stimmungsvolle Orte zu besuchen, die „laute" Côte d'Azur wird bewusst umgangen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Besuch von Kunstsammlungen der Maler, für die die Côte d'Azur Quelle der Inspiration war.

Sie fliegen mit Luxair von Luxemburg ans Mittelmeer und wohnen im ****Hotel Beaurivage. Wie der Name verrät, befindet sich das Hotel nahe der Strandpromenade, auch die Oper, die Altstadt und der berühmte Blumenmarkt sind nicht weit. Natürlich besuchen Sie die verwinkelte Altstadt, aber auch Jugendstil und Art Déco sind reich vertreten und Thema eines Rundgangs. Atemberaubend ist der Blick von der Höhe des Schlossbergs auf das tiefblaue Mittelmeer und die roten Ziegeldächer des Stadtkerns. Sie besuchen das Musée Marc Chagall, das zahlreiche Ölgemälde, Skulpturen, Glasfenster und Mosaiken des Künstlers besitzt. Für individuelle Besuche von Museen, Cafés und Spezialitätengeschäften gibt es genügend Freizeit.

Ein Ausflug führt zum Cap Ferrat zur Villa Ephrussi Rothschild. Die Villa ist luxuriös mit Kunstwerken ausgestattet. Ein Zimmer ist gänzlich Meißener Porzellan gewidmet. Die herrlichen Themengärten und die Ausblicke auf das Mittelmeer sind der eigentliche Grund des Besuchs.

Noch italienischer als Nizza ist das direkt an der Grenze zu Italien gelegene Menton. Den schönsten Postkartenblick genießt man von der Hafenmole. Die Markthalle und die barocke, mit Kieselsteinen gepflasterte Treppe zur Basilika von St. Michel sind weitere Lieblingsorte. Ein architektonischer Höhepunkt ist das 2011 eingeweihte Cocteau-Museum, das von dem Architekten des Museums in Marseille (MUCEM), Rudy Ricciotti, entworfen wurde. Wie in Marseille spielt Ricciotti auch bei diesem Bau äußerst eindrucksvoll mit Licht- und Schattenkontrasten.

Ein weiterer Tagesausflug geht zur harmonisch in die mediterrane Landschaft eingefügten Kunstsammlung der Fondation Maeght. In Zusammenarbeit mit Joan Miro und Georges Braque entstand ein Gebäudeensemble, das die Sammlung des Ehepaars Maeght optimal präsentiert - nicht nur in den Innenräumen, sondern auch in Form von Mosaiken an Außenwänden und in Wasserbassins und der Aufstellung von Skulpturen im weitläufigen Park. Gezeigt werden Werke von Giacometti, Braque, Miro, Bonnard, Chagall, Matisse und anderen. Wir besuchen ebenso das provenzalisch anmutenden St. Paul mit seiner malerischen Altstadt. Der letzte Besichtigungspunkt ist die Chapelle du Rosaire von Matisse in Vence, die der Künstler selbst als sein Meisterwerk beschrieben hat. Die schmalen Fenster mit Blumendekor in Zitronengelb, Dunkelgrün und Ultramarin sind ein farblicher (Kunst-) Genuss.

Kulinarisch anspruchsvolle Restaurants mit mediterraner Küche ergänzen das ausgesuchte, individuelle Programm. Der November ist für Nizza als Reisezeit durchaus geeignet. Vorgesehen war der Aufenthalt zunächst Ende Oktober. Aber ab Anfang November ist es in der Stadt wesentlich ruhiger, die Hotel- und Flugpreise sind moderat. Und klimatisch kann es Anfang November wie Ende Oktober angenehm mild sein. Warum wohl verbrachten die Pariser, Engländer und Russen in der Belle époque ihre Zeit ab November an der Côte d'Azur!?

Termin:  Donnerstag, 5. November bis Dienstag, 10. November 2026
Preis:     1279,- € pro Person im Doppelzimmer (196,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 4 Übernachtungen im ****Hotel Beaurivage, Gästesteuer, Halbpension in ausgewählten Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Reiseleitung Niels Wilcken, Flug mit Luxair in der Economy Class, Bustransfer zum Flughafen Luxemburg, Busbereitstellung in Nizza, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel.

Darauf hinzuweisen ist, dass wir vor Ort auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Reise ist für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität nicht zu empfehlen.

Ankündigungen:

  • Besichtigung des Großherzoglichen Palastes von Luxemburg (Termin steht noch nicht fest).
  • Zur Mirabellenernte ins Tal der Maas (20. August 2026).
  • Dresden zur Adventszeit mit Besuch der Semperoper: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár! (29. November bis 3. Dezember 2026)
  • Aufgrund des schönen Erfolgs erneut im Programm: Zu Silvester ins wundervolle Marienbad!

Die Mehrtagesreisen bis Ende Juni – so in die Provence, ins Burgund, in die Bretagne und nach Venedig und Venetien – sind derzeit ausgebucht. Ich freue mich, wenn Sie sich bei Interesse an einer dieser Reisen trotzdem bei mir melden, da es immer zu unvorhergesehenen Absagen kommen kann, so dass es dann doch möglich ist, an dieser Reise teilnehmen zu können.

So gab es nun eine Absage für die Reise in die Provence, weshalb ich ein Zimmer für diese Reise vom 12. bis 18. April 2026 anbieten kann.

Allgemeiner Hinweis: Auszug aus den Reisebedingungen:

Darauf hinweisen möchte ich, dass auch telefonische Anmeldungen bei Zusage seitens unseres Reiseunternehmens vertraglich verbindlich sind.

Bei einem Rücktritt des Kunden sind wir dazu berechtigt, unsere Ersatzansprüche ausgehend vom Gesamtpreis je nach Reiseart- und Rücktrittszeitpunkt als Pauschale gemäß nachfolgend genannter Staffelung geltend zu machen:

Busreisen (Tagesreisen):

  • bis 30 Tage vor Reisebeginn: 10%
  • ab 29. Tag vor Reisebeginn: 20%
  • ab 14. Tag vor Reisebeginn: 50%
  • ab 7. Tag vor Reisebeginn: 70%
  • ab 3. Tag vor Reisebeginn: 100 %

Bus- und Flugreisen (Mehrtagesreisen):

  • bis 30. Tage vor Reisebeginn: 20%
  • ab 29. Tag vor Reisebeginn: 30 %
  • ab 14. Tag vor Reisebeginn: 60 %
  • ab 7. Tag vor Reisebeginn: 80 %
  • ab 3. Tag vor Reisebeginn: 100 %

Bei Konzertreisen bzw. bei Reisen mit Bahn oder Flugzeug herrschen gesonderte Reisebedingungen. So wird neben den regulären Stornogebühren (s.o.) im Hinblick auf den Karten- bzw. Ticketverlust zusätzlich ein pauschalisierter Ersatzanspruch geltend gemacht.
Bis einen Tag vor Reisebeginn kann sich jeder angemeldete Teilnehmer durch einen Dritten ersetzen lassen, wenn uns dies mitgeteilt wird (ausgenommen sind Flugreisen).