Juni
Die „Serenissima“ Venedig und die Stadtjuwelen Padua und Vicenza
Es ist sicherlich etwas ganz Besonderes, das einzigartige Venedig bei einem längeren Aufenthalt zu erleben und dort auch zu übernachten. Die Unterkunft ist das ***Hotel Canaletto, nur 5 Minuten von Rialtobrücke und Markusplatz entfernt, dennoch aber ruhig gelegen. Die Zimmer sind opulent venezianisch ausgestattet, das Ambiente ist ideal für einen Aufenthalt in der Serenissima. Wir besichtigen natürlich das Zentrum mit Markuskirche und Dogenpalast. Direkt am Markusplatz erwartet Sie ein Aperitivo all’Italiana (Mittagsimbiss mit Prosecco). Wir begeben uns aber ebenso auf die Spuren des eher unbekannten Venedigs: So spazieren wir über die Brücke Ponte dell’Academia in das malerische Viertel um die Basilika Santa Maria della Salute, besuchen meine Lieblingskirche, die Chiesa Maria dei Miracoli und bewundern die venezianische Architektur des Palazzo Contarini mit einer wundervollen offenen Wendeltreppe, von deren Kuppel sich ein phantastischer Ausblick auf die Dächer der Stadt bietet. Ein kunsthistorischer Höhepunkt ist der Besuch der Sala Tintoretto im prunkvollen Renaissancepalast der Scuola di San Rocco, ein Saal gänzlich ausgestattet mit 56 Gemälden des Malers. Faszinierend ist es, die Stadtansichten auf einem Schiff an sich vorbei gleiten zu lassen. Für unsere Reisegruppe wird eigens ein Vaporetto, ein für Venedig typisches Boot, gemietet. Ebenso ist ein Besuch des historischen Marktes mit vielen lokalen Genüssen vorgesehen. Sie speisen in Restaurants mit typisch venezianisch-italienischer Küche.
Nach dem Aufenthalt in Venedig fahren wir zurück auf das Festland, wo Sie im ****Hotel Hilton in Padua übernachten. Padua besitzt ein reizvolles Zentrum mit zwei prachtvollen Plätzen. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist die Cappella degli Scrovegni mit den überwältigenden Fresken Giottos. Der bühnenähnliche Prato della Valle ist ein mit Kanälen, Grünflächen und Figuren gestalteter Platz und in dieser Art einzigartig. Und natürlich muss für die schönen Geschäfte mit verlockenden einheimischen Produkten sowie das berühmte Caffè Pedrocchi ebenso Zeit sein.
Ein Ausflug geht nach Vicenza, die für mich (NW) schönste Stadt Italiens. Die zahlreichen von Palladio errichteten Palazzi geben der Stadt Grandezza, die Basilica auf der Piazza dei Signori ist ein Höhepunkt italienischer Platzarchitektur und das Teatro Olimpico das älteste Theater Europas der Neuzeit. Vicenza verfügt aber ebenso über zahlreiche elegante Cafés für eine stilvolle Pause.
Auf der Hinfahrt erfolgt eine Zwischenübernachtung in der schönen Stadt Brescia, die Sie auf einem Rundgang erkunden. Das einstige römische Forum und die Kirche Santa Maria in Solario gehören immerhin zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genießen Sie eine Italienreise mit vielen herrlichen und einzigartigen Eindrücken.
Preis: 1898,- € pro Person im Doppelzimmer (498,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Einzelbelegung) inkl. Unterbringung in einem ***Hotel in Venedig, einem ****Hotel in Padua, und einem ****Hotel in Brescia, Gästesteuer, Halbpension, Aperitivo all’Italiana am Markusplatz, Bootsfahrt in Venedig, Reiseleitung Dr. Niels Wilcken und einheimische Reiseleitung, alle Eintritte und Führungen, Busfahrt
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass für diese Reise eine ausreichende Mobilität vonnöten ist. Der Einzelzimmerzuschlag ist in Italien – vor allem in Venedig – generell sehr hoch, da es das „klassische Einzelzimmer“ bei vielen Hotels nicht mehr gibt. Vielleicht können Sie sich während dieser Reise ja mit einer vertrauten Person das Zimmer teilen.
Überraschende Genüsse im Metzer Land
Erstes Ziel der Reise ist die Patisserie Thierry Hommel in St. Avold, wo es den besten, mehrfach prämierten Käsekuchen von SaarLorLux – ach, was sag ich - von ganz Deutschland und Frankreich gibt. Natürlich können Sie probieren! Das erste Mal im Programm von Wilcken-Kulturreisen sind die Gärten von Laquenexey, die als „Jardin remarquable", als „bemerkenswerter Garten", klassifizert sind. 18 Themengärten laden Sie zu einem Spaziergang ein, darunter ein „Garten der Aromen", der Gemüsegarten oder der „Garten Amerikas" mit Obst und Gemüse, das von dort seit dem 17. Jh. nach Europa eingeführt wurde und wesentlich den Speisezettel bereicherte. Auf dem Areal befinden sich ebenso 700 Apfelbaum- und 300 Pflaumenbaumsorten, darunter viele Mirabellenbäume. Diskret eingesetzte Kunstinstallationen schaffen heitere Momente. Der kulinarische Part soll ebenso nicht zu kurz kommen. Ziel ist eines der derzeit besten Adressen von Metz, das „Jardin de Bellevue", wo im eleganten Ambiente für unsere Gruppe ein saisonales „Menu du marché" mit Weinbegleitung serviert wird.
Am Nachmittag statten wir dem Château de Landonvillers, ein wahres Märchenschloss und als Filmkulisse bestens geeignet, einen Besuch ab. Der Schlossherr empfängt Sie persönlich und führt Sie durch das Innere des Schlosses und den großzügigen Park. Unvergesslich sein wird sein Konzert mit einem sehr ungewöhnlichen Musikinstrument, einem Theremin, das sphärische Klänge ganz ohne Berührung erzeugt. Zurück im Diesseits stoßen wir mit einem Glas Crémant auf den abwechslungsreichen Tag nochmals an.
Preis: 159,- € inkl. 3-Gang-Menü, Wein, Wasser und Kaffee, Käsekuchenprobe, Eintritte und Führungen Laquenexey und Landonvillers, Crémant-Picknick und Busfahrt.
Ein besonderes Konzert im sommerlichen Baden-Baden
Ein besonderes Konzert erwartet Sie im Festspielhaus zu Baden-Baden! Yannick Nézet-Séguin dirigierte das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im herrlichen Konzertsaal des Musikvereins. In Baden-Baden leitet der Musikdirektor der Metropolitan Opera von New York das renommierte Chamber Orchestra of Europe. Gespielt werden Carl Maria von Webers Ouvertüre zu seiner „Feen-Oper" Oberon, die 8. Sinfonie von Franz Schubert - die „Große" - und das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, vorgetragen von Alexandre Kantorow – Solist bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris.
Vor dem Festspielhausbesuch bleibt Ihnen genügend freie Zeit für einen Restaurant- oder Caféhausbesuch, einen Besuch des Frieder-Burda-Museums oder einen sommerlichen Spaziergang über die Schatten spendende Lichtentaler Allee. Baden-Baden strahlt zu jeder Jahreszeit eine besondere Atmosphäre aus.
Preis: 175,- € inkl. Konzertkarten der guten 3. Preiskategorie (Plätze im Parkett à 111,- €), Reiseleitung und Busfahrt (begrenztes Kartenkontingent).
Juli
Bella Mosella und ein Orgelkonzert im Moseldom
Das erste Ziel der Reise ist die Abtei von Maria Laach, ein Musterbeispiel romanischer Baukunst. Von späteren Umbauten weitgehend verschont, zeigt sich die Vollkommenheit des Stils an diesem Bau besonders gut. Bei einer kurzweiligen Führung entdecken Sie die Schätze der Abtei, es bleibt aber ebenso Zeit für das Abteigelände mit Hofladen und Gärtnerei und einen Espresso mit Blick auf den Laacher See. Unser außergewöhnliches Restaurant ist eine alte, auf das 11. Jahrhundert zurückgehende Burgmühle, die aus unterschiedlichen, bezaubernd ausgeschmückten Häuschen besteht. In einer der Stuben - bei sonnigem Wetter auf einer Terrasse - wird für Sie ein regional-saisonales Menü mit Moselwein serviert. Das Restaurant ist für sich bereits eine Sehenswürdigkeit!
Unser Ziel am Nachmittag ist die bedeutendste Kirche zwischen Trier und Koblenz, der romanisch-frühgotische „Moseldom" von Treis-Karden. Das Gotteshaus verfügt über eine reiche Innenausstattung, auch die Reste einer karolingischen Krypta und der Kreuzgang sind beeindruckend. Nach einer kleinen Führung durch die Kirche hören Sie auf der barocken Stumm-Orgel ein sommerlich inspiriertes Konzert des jungen Organisten Jonas Mayer, der auch schon bei unseren Reisen nach Marmoutier und Ebersmunster spielte. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mozart und weiteren Komponisten. Bei einem Glas Sekt endet der Ausflug an einem schönen Uferstück der Mosel. Bella Mosella!
Preis: 165,- € inkl. 2-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Orgelkonzert, Reiseleitung und Busfahrt.
Unser Sommerausflug: Stille Schätze im Grenzland zwischen Belgien und Lothringen
Das erste Ziel der Reise ist eine der weitläufigsten und schönsten Klosteranlagen Belgiens, Notre-Dame d'Orval. Besonders eindrucksvoll sind die Abteiruinen, aber auch die alte Klosterapotheke mit Klostergarten. Die „Fontaine Mathilde" erinnert an die Legende, nach der Gräfin Mathilde an der Quelle ihren Ehering verlor, den ihr nach großer Klage eine Forelle in ihrem Maul aber wieder zurückbrachte. Schöne Mitbringsel sind das berühmte Trappistenbier und der von Mönchen emsig gerührte Klosterkäse. Wir passieren die belgisch-französische Grenze und speisen im besten, vom Michelin und Gault Millau empfohlenen Restaurant der Region.
Nach der kulinarischen Stärkung geht die Reise weiter zur Wallfahrtskirche von Avioth, ein Kleinod der lothringischen Gotik, 1993 durch päpstlichen Erlass zur Basilika erhoben. Absolut unerwartet erhebt sich der Bau in dieser dörflichen Abgeschiedenheit. Außerordentlich reich ist auch die Ausstattung, so die Marienstatue, das Ziel von Pilgerfahrten und die berühmte, einzigartige Architektur der „Recevresse".
In Montmédy bestaunen wir die von Vauban errichtete Zitadelle, die in die Landschaft hineingewachsen zu sein scheint. Und wer weiß schon, dass es in dem Ort die besten Croissants Frankreichs gibt? Der Ausflug endet in der Renaissance-Stadt Marville, wo Häuser dieser Epoche und die schöne Kirche St. Nicolas das Ortsbild bestimmen. Auch hier schweift der Blick auf ein typisches Stück Lothringen.
Mit einem Crémant endet unser Sommerausflug durch das stille Grenzland zwischen Belgien und Frankreich.
Preis: 149,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser und Espresso, Führungen, Crémant-Picknick, Reiseleitung und Busfahrt.
Die Argonnen – Herrliche Natur und Schauplätze der Geschichte
Etwa 50 km westlich von Verdun liegen die Argonnen, eine Landschaft, die mit ihren Wäldern, Seen und weiten Ausblicken Ruhe ausstrahlt und zum Entspannen einlädt, wo sich aber auch bedeutende Schauplätze der französischen Geschichte befinden.
Nach Ankunft geht es durch ein Waldgebiet zur Ermitage von St. Rouin und ihrer modernen Kapelle, die von einem Schüler Le Corbusiers und Mitarbeiter von Matisse entworfen wurde. Ein mystischer Ort der Wallfahrt, der wunderbar mit der ruhevollen Landschaft harmoniert! Das Dorf Beaulieu macht seinem Namen alle Ehre. Es ist als eines der „schönsten Dörfer Frankreichs" klassiert und wurde bereits vielfach wegen seines reichen Blumenschmucks ausgezeichnet. Nach diesen ersten Eindrücken können Sie entspannen: Im besten Restaurant der Region, das kürzlich erst eröffnet wurde, erwartet Sie „Chez Agnès" ein regional-saisonales 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung.
Nach der Pause begeben wir uns auf Spurensuche eines wichtigen Kapitels der französischen Geschichte, der Flucht König Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes. Die hervorragende Biographie über die Königin von Stefan Zweig bereichert dabei die Ausführungen. Erstes Ziel ist die nach einer Feuersbrunst im 18. Jh. gänzlich in Ziegelstein wieder aufgebaute Kleinstadt Ste. Menehould. Hier wurden Ludwig und Marie Antoinette auf ihrer Flucht erkannt und ihre Verhaftung vorbereitet. Eine weitere Station ist Varennes-en-Argonne, die Stätte, an der die französische Königsfamilie auf ihrer Flucht festgenommen wurde. Hier begann ihr Leidensweg, der mit dem Gang zur Guillotine endete. An einer landschaftlich reizvollen Stelle stoßen wir mit Crémant auf den abwechslungsreichen Tag nochmals an. Allons enfants!
Preis: 135,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Getränken, Führungen und Reiseleitung, Crémant-Picknick und Busfahrt.
Unsere Sternereise
La belle vue/Der schöne Blick - Ein kulinarischer Sommerausflug ins Elsaß
Ziel unseres Sommerausflugs ins Elsaß sind zwei herrliche Aussichtspunkte in den Vogesen und ein Restaurant mit Sterneküche. Die Reise führt uns zunächst nach Saverne. Vom großen Bassin des Rhein-Marne-Kanals bietet sich ein prächtiger Blick auf das imposante Schloss mit seiner 140 m langen Gartenfassade, der längsten Schlossfassade Frankreichs im Stil des Klassizismus. Im Anschluss fahren wir hoch in die Vogesen und gelangen zu der auf einem mächtigen Sandsteinfelsen thronenden Burgruine von Haut-Barr, dem „Auge des Elsaß". Von hier aus bietet sich ein phantastisches Panorama auf die elsässische Ebene.
Bei meinen Gästen sehr beliebt, ist derzeit ein Sternerestaurant nahe Saverne (1 Michelin-Stern), das Restaurant „Kasbur". Es erwartet Sie ein kulinarisch wie visuell genussvolles Menü mit Weinbegleitung und – gratis dazu - herrlichem Ausblick auf die Berglandschaft der Vogesen. Nach dem Menü geht es auf einer landschaftlich schönen Strecke über die Vogesen zum Dagsburger Felsen. Von der auf dem Felsplateau liegenden St. Leo-Kapelle schweift der Blick über die Wälder und die lothringische Ebene. Bei einem Glas Crémant lässt sich der Ausblick umso mehr genießen.
Preis: 159,- € inkl. 4-Gang-Menü mit Aperitif, Weinbegleitung, Wasser, Espresso im Sternerestaurant, Crémant-Picknick, Reiseleitung, Busfahrt.
Unsere Sternereise
Ein Sommerausflug in das Seengebiet des Lac du Lindre
Das Seengebiet des Etang du Lindre und hier liegende, kleine verträumte Orte sind Ziele dieses Ausflugs, der vor allem die landschaftlichen Schönheiten der Region hervorheben möchte. Die Reise führt Sie zunächst in den Ort Montdidier, wo die besten Konfitüren Lothringens - u.a. von der Mirabelle - und andere Spezialitäten hergestellt werden. Auf der hauseigenen Terrasse des „Maître Confiturier" können Sie probieren und zugleich die herrliche Aussicht bis zu den Vogesen bewundern. Im Anschluss besuchen Sie Tarquimpol, das verträumt auf einer Landzunge am Etang de Lindre liegt und von Störchen zum Nisten gern aufgesucht wird. Bei einem kleinen Spaziergang genießen wir die Schönheit der ruhigen Seenlandschaft. Ein saisonales „menu de la semaine" erwartet Sie in einem kleinen, sommerlich-eleganten und vom Guide Michelin mit einem Stern bewerteten Restaurant in Languimberg. Freuen Sie sich auf diese besondere gastronomische Pause!
Nach der kulinarischen Erholung fahren wir nach Vic-sur-Seille, ehemals sogar Sitz der Metzer Bischöfe. In Vic wurde 1593 der in Hell-Dunkel-Manier malende Georges de la Tour geboren. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort sehen Sie einige seiner Gemälde in dem nach ihm benannten Museum. Den Abschluss der Reise bildet der reizvolle Ort Marsal. Wie der Name besagt - "sal" heißt auf lat. Salz - spielte die Salzgewinnung von frühester Zeit hier eine entscheidende Rolle. Sie spazieren über die Salzwiesen mit ihrer besonderen Pflanzenwelt und besichtigen die romanische Stiftskirche des Ortes, bedeutendster Sakralbau des Salzlandes. Unter einem Kirschbaum vor der Kirche stoßen wir bei Crémant auf den Sommer und die Schönheit Lothringens an.
Preis: 155,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung, Wasser, Espresso, Konfitürenprobe, Crémant-Picknick, Führungen, Reiseleitung und Busfahrt.
Gärten und Schlösser entlang der belgischen Maas
Erstes Ziel der Reise ins malerische Tal der Maas ist einer der größten Wassergärten Europas, der nahe Namur gelegene Park des Schlosses von Annevoie. Fontänen, Teiche, Kanäle und Kaskaden sind in einem wunderschönen Park eingebettet. Dank nie versiegender Quellen im hügeligen Hintergrund braust, springt und gurgelt es in Annevoie seit 250 Jahren ganz ohne Pumpen und Maschinen. Das Schloss von Annevoie bildet dabei die prächtige Kulisse für die Gartenlandschaft. Im schönen Gartenrestaurant erwartet Sie ein 3-Gang-Menü mit Getränkebegleitung.
Am malerischen Ufer der Maas entlang geht es am Nachmittag zu den Gärten des Renaissanceschlosses von Freyr. In den Barockgärten, die sich entlang des Flusses erstrecken, können Sie bei einem Spaziergang die herrliche Aussicht, die kunstvoll geschnittenen Hainbuchen-Labyrinthe und den Besuch der Orangerie mit ihren 300 Jahre alten Orangen-, Pomeranzen- und Zitronenbäumen genießen. Mit Crémant und erfrischenden Säften wird noch einmal auf den Tag angestoßen.
Preis: 159,- € inkl. 3-Gang-Menü mit „Soft"-Getränken (Säfte, Coca Cola, etc.), Wasser und Espresso, alle Garteneintritte, Crémant-Picknick und längere Busfahrt (maximale Teilnehmerzahl sind 30 Personen).
Unser Sommerausflug ins Elsaß!
Nach dem Kloster Reichenau gründete der heilige Pirmin 727 in einem abgelegenen Vogesental die Benediktinerabtei Murbach, die einst zu den mächtigsten Klöstern des Heiligen römischen Reiches zählte. Von der ehemaligen Abtei steht heute nur noch der eindrucksvolle Ostchor mit seinen zwei markanten Türmen. Dennoch ist der Bau immer noch eines der bedeutendsten Denkmäler romanischer Baukunst am Mittelrhein. Der Blick von einer kleinen Anhöhe gehört zu den schönsten Motiven im Elsaß. In einem Restaurant des Ortes erwartet Sie gehobene Küche mit regionalen Spezialitäten und elsässischer Weinbegleitung.
Nach der Pause besuchen Sie das größte Freilichtmuseum Frankreichs, das Ecomusée d'Alsace in Ungersheim. Es ähnelt einem traditionellen elsässischen Dorf aus dem frühen 20. Jahrhundert und umfasst mehr als 80 historische Gebäude, die auf dem malerisch angelegten Gelände wiederaufgebaut wurden. Bei einer Führung entdecken Sie traditionelle Fachwerkhäuser und lernen „Bewohner" des Dorfs kennen, die ihrer damaligen Beschäftigung nachgehen. Absolut sehenswert! Den Abschluss bildet ein Crémant-Picknick mit Kuglhopf in schöner Umgebung.
Preis: 139,- € inkl. 3-Gang-Menü mit Wein, Wasser und Espresso, Crémant-Picknick, Eintritt und Führung Ecomusée, Reiseleitung und Busfahrt.
August
Eine wunderschöne Reise nochmals im Programm
Ein Schloss am See – zur Sommerfrische in Mecklenburg-Vorpommern
Auf der Fahrt in Richtung Mecklenburg legen wir eine Zwischenübernachtung in der ehemaligen Hansestadt Stendal ein. Unser gemütlich-komfortables „Altstadt-Hotel" liegt zentral… in der Altstadt! Man könnte Stendal als kleine Schwester von Lübeck bezeichnen: Auch hier gibt es zahlreiche stattliche Backsteinkirchen, reich geschmückte Stadttore und einen eindrucksvollen Marktplatz mit Rathaus, Marienkirche und einer Rolandsfigur. Wer Stendal noch nicht kennt, wird von dem Reichtum historischer Bausubstanz und dem Charme der Stadt begeistert sein. Bei unserer Weiterfahrt zu unserem Urlaubsdomizil Schloss Schorssow besuchen wir den Ort Plau am See an der Mecklenburgischen Seenplatte. Farbenfrohe Fachwerkhäuser, ein malerischer Marktplatz und die erfrischende Lage an vielen Gewässern zeichnen diesen Ort - in dem es übrigens die besten Fischbrötchen von Mecklenburg-Vorpommern gibt - aus.
Schloss Schorssow liegt in der leicht hügeligen, aus hunderten Seen bestehenden Mecklenburgischen Schweiz, deren hübsche Dörfer, bildschöne Alleen, prächtige Schlösser und Parkanlagen Sie auf dieser Reise kennen lernen. Sie können von der Gartenterrasse die Ruhe am See genießen, ein Bad nehmen oder durch den englischen Landschaftspark spazieren. Das Schlossrestaurant serviert gehoben-regionale Küche. Ein Ort zum Wohlfühlen!
Zwei Ausflüge führen uns an die Ostsee! Eines der auch architektonisch sehenswertesten Museen der Region ist das 2013 eröffnete, preisgekrönte Museum der Künstlerkolonie von Ahrenshoop. In den herrlich lichten Räumen wird gezeigt, wie die Ostseelandschaft Generationen von Malern inspirierte. Aber auch viele kleine Galerien gibt es in dem Fischerort, in denen originelle Mitbringsel zu entdecken sind. Und wie herrlich ist es, entlang des weiten Ostseestrandes zu spazieren und die Seeluft zu inhalieren!
Stralsund gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Reisezielen an der deutschen Ostseeküste und ist wegen seiner rundum von Wasser umgebenen, hervorragend erhaltenen Altstadt seit 2002 Weltkulturerbe der UNESCO. Juwele der norddeutschen Backsteingotik sind so das Rathaus, die drei mächtigen Backsteinkirchen aber auch die prächtigen Kaufmannshäuser aus allen Epochen. Eines der bedeutendsten Museen für Meereskunde in Europa ist das „Ozeanum", das - wie ein Eisberg gestaltet - architektonisch als „Europäisches Museum 2010" ausgezeichnet wurde. Passend zur Lage werden in dem Meeresmuseum Wasser- und Lebenswelten aus Ostsee, Nordsee und Atlantik präsentiert. Den Abschluss des Rundgangs bildet die Dachterrasse mit dem Becken für die Humboldt-Pinguine und schönem Ausblick auf die Stadt Stralsund und ihren Hafen bis nach Rügen.
Ein Ausflug führt uns in die Städte Güstrow und Schwerin. Güstrow besitzt herausragende Sehenswürdigkeiten wie die Marienkirche und das Residenzschloss, eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Europas. Die Stadt ist vor allem aber wegen der Kunstwerke Ernst Barlachs, wie seinem berührenden „schwebenden Engel", einen Besuch wert. Die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns Schwerin ist in den Kriegen unversehrt geblieben und aufgrund ihres besonderen Charakters als herzogliche Residenz seit 2024 Weltkulturerbe der UNESCO. Einem Märchenschloss gleich liegt das Schweriner Schloss auf einer Insel im Schweriner See. Eine Führung zeigt Ihnen die ehemalige Residenz der Herzöge von Mecklenburg. Bei einem Rundgang entdecken Sie die wunderschöne Lage der Stadt inmitten ihrer Seenlandschaft.
Ein weiteres Ausflugziel ist die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald, bekannt wegen ihres berühmtesten Sohnes Caspar David Friedrich. Während einer Führung entdecken Sie das Areal der Universität, die zu den ältesten Universitäten Mitteleuropas gehört und das Stadtbild Greifswald dominiert. Sie werfen einen Blick in das Pommersche Landesmuseum und auf fünf Gemälde Friedrichs. Eine Überraschung hängt im Raum nebenan, das Gemälde „Die Allee von Arles" von Vincent van Gogh. Neben dem beeindruckenden Marktplatz führt ein Besuch in den Dom. Zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich 2024 gestaltete der isländisch-dänische Künstler Olafur Eliasson neue Ostfenster. Zusammengesetzt aus 3383 mundgeblasenen Scheiben orientiert sich die Farbgebung an den sonnendurchtränkten Farben Friedrichs gelb, orange, rot und braun, wobei das einfallende Licht feierlich-erhaben wirkt. Ein Höhepunkt unserer Reise! Nicht weit von Greifswald entfernt liegt die Klosterruine Eldena, die Caspar David Friedrich in seinen Bildern verewigte.
Genießen Sie auf dieser besonderen Reise den Aufenthalt auf Schloss Schorssow, aber auch die schöne Kombination aus ruhevollen Landschaftseindrücken mit dem Besuch architektonisch interessanter Städte, die zu den schönsten in Mecklenburg-Vorpommern gehören. Vielleicht bekommen Sie ja „Seensucht" nach Meer!
Preis: 1449,- € pro Person im Doppelzimmer (328,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 6 Übernachtungen im ****Schlosshotel Schorssow, 1 Übernachtung im ***Altstadt Hotel Stendal, gehobene Halbpension, alle Führungen und Eintritte, Reiseleitung Niels Wilcken, Busfahrt. Die Rückfahrt erfolgt an einem Tag.
Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch und die Gartenreiche des Fürsten Pückler
Auf dieser Reise besuchen Sie mit Görlitz eine der schönsten und besterhaltenen Städte Deutschlands. Von den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges blieb die Stadt weitgehend verschont. Mit 3500 Einzeldenkmälern besitzt sie so viele geschützte Gebäude wie keine andere Stadt im Land. Zusammen stellen sie ein einzigartiges Gesamtkunstwerk dar.
Sie wohnen im besten Haus der Stadt, dem in zwei Renaissancebürgerhäusern untergebrachten Hotel ****Tuchmacher. Bei einem Stadtrundgang entdecken Sie das hervorragend erhaltene Ensemble der Altstadt aber auch die vielen Bauten aus Historismus und Jugendstil, wie beispielsweise das ehemalige Warenhaus „Zum Strauß", ein Kaufhauspalast, den sogar Hollywood als Filmkulisse nutzte.
Ein Ausflug geht nach Bad Muskau, wo sich Hermann Fürst zu Pückler-Muskau (1785-1871) seinen Traum von einer idealen Landschaft erfüllte. Von 1815 bis 1845 gestaltete er nach Vorbildern englischer Landschaftsparks sein eigenes Gartenreich - bis er zahlungsunfähig wurde, seinen Besitz verkaufen musste und zurück auf das Erbschloss seiner Familie nach Branitz bei Cottbus zog, um dort sofort mit der Anlage eines neuen Parks zu beginnen. Der Fürst ist aber nicht nur wegen seiner Gartenträume berühmt: Gerade zu dieser Jahreszeit ist die von ihm kreierte geschichtete Eistorte ein besonderer Genuss. Bei einer Führung besichtigen Sie das Schloss des Fürsten und unternehmen einen Spaziergang durch den Park. Auch weil der Park sich grenzüberschreitend bis nach Polen erstreckt, ernannte ihn die UNESCO 2004 zum Weltkulturerbe.
Nach dem Besuch des Fürst-Pückler-Parks geht die Fahrt in den nahen Kromlauer Park. Berühmt ist hier die um 1860 errichtete Rakotzbrücke, die als Halbrund errichtet mit ihrer Spiegelung im Wasser einen harmonischen Kreis ergibt. Umgeben von ursprünglicher Natur ein außergewöhnliches Motiv.
Eine in den letzten Jahren erwachte Schönheit ist Cottbus, die nach Potsdam zweigrößte Stadt in Brandenburg und Partnerstadt von Saarbrücken. Textilproduktion und Braunkohleförderung spielten hier einst eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, was an vielen prächtigen Bauten noch zu sehen ist. Die liebevoll sanierte Altstadt lädt zu einem Bummel ein. Das Cottbusser Staatstheater ist eines der wenigen im Jugendstil errichteten Theaterbauten weltweit. Das ehemalige, im expressionistischen Backsteinstil errichtete Dieselkraftwerk ist jetzt Kunstmuseum. Der neueste Bau ist das nach Entwürfen des renommierten Baseler Architekturbüros Herzog & de Meuron (Elbphilharmonie!) errichtete Medienzentrum, 2006 als „Bibliothek des Jahres" ausgezeichnet. Berühmt ist Cottbus vor allem aber wegen Schloss Branitz, Stammschloss derer von Pückler, und dessen Park. „Er hat eine Wüste vorgefunden und eine Oase daraus gemacht", schreibt ein Pückler-Kenner. Im Schloss warten die fürstlichen Wohnräume und eine Ausstellung zum Leben Fürst Pücklers auf einen Besuch. Im Park ist die Wasserpyramide berühmt, das Grab, das der Fürst für sich und seine Frau nach Pharaonenart anlegen ließ.
Ein weiterer Ausflug führt in die südöstlichste Stadt Deutschlands nach Zittau, die zugleich im 3-Ländereck zu Tschechien und Polen liegt. Wie Görlitz hat auch Zittau noch eine komplett erhaltene Altstadt. Der frühere Wohlstand hat auch hier beachtliche Bauwerke hinterlassen. Das Zentrum sind der Markt- und der Rathausplatz – getrennt durch das auf Pläne Karl Friedrich Schinkels zurückgehende Rathaus und umgeben von prächtigen Patrizierhäusern. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist das 56 qm große, 8 m hohe „Große Zittauer Fastentuch" von 1472. Als eine Art Bilderbibel gehört es zu den bedeutendsten textilen Kunstwerken aus dem Mittelalter. Zittau ist aber auch Ausgangspunkt für einen Ausflug in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, das „Zittauer Gebirge". In dem Kurort Oybin genießen Sie die märchenhafte Landschaft, die stark an das Elbsandsteingebirge erinnert. Wer noch Freude an einem Spaziergang hat, besucht die barocke Bergkirche am Aufgang zum Berg Oybin, den der Maler der Romantik, Caspar David Friedrich, für einige seiner Bilder als Motiv wählte. Eine Dampflok bringt die Reisegruppe auf malerischer Strecke wieder zurück nach Zittau.
Natürlich bleibt während der Reise genügend Zeit und Muße, um in einem Café oder auf einer Parkbank die Seele baumeln zu lassen. Auch bei dieser Reise wird Wert auf eine gehobene Küche mit Restaurants von besonderer Atmosphäre gelegt.
Preis: 1098,- € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag: 188,- €) inkl. Unterbringung im ****Hotel Tuchmacher in Görlitz, Halbpension in kulinarisch anspruchsvollen Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Fahrt mit der Schmalspurbahn, Reiseleitung, Busfahrt.
Die Reise ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Für die Rundgänge, vor allem durch die Städte und Parks, wird eine „normale Mobilität" der Teilnehmer vorausgesetzt.
September
Die Normandie und wundervolle Gärten
Die Normandie verbindet auf wunderbare Weise unterschiedlichste Eindrücke: Städte mit reicher Kunst und Geschichte, eine malerische Küstenlandschaft, außergewöhnliche Gärten und die ausgezeichnete normannische "bonne cuisine". Zudem begeben wir uns auf die Spuren bedeutender Impressionisten.
Unser Aufenthaltsort ist die Hauptstadt der Normandie Rouen mit dem sehr komfortablen ****Novotel Rouen Centre Cathédrale. Das Hotel liegt an der Seine direkt in der Altstadt unweit der Kathedrale.
Wir besichtigen den liebevoll restaurierten Stadtkern mit seinen ca. 100 Kirchtürmen und 2000 Fachwerkhäusern. Hauptsehenswürdigkeit ist die Kathedrale, eines der schönsten Beispiele der französischen Gotik. Die 1979 vollendete Kirche Ste-Jeanne-d'Arc entstand nahe der Stelle, wo die Jungfrau von Orléans am 30. Mai 1431 verbrannt wurde. Die Kirche hat die Form eines umgekehrten Schiffes. Im Innenraum fügen sich 13 alte Glasfenster aus der Renaissance von einer 1944 zerstörten Kirche zu einem 500 qm großen Glasgemälde zusammen. Ein lichtdurchfluteter Ort! Ebenso besuchen Sie das „Museum der schönen Künste", das eine der größten Impressionistensammlungen Frankreichs besitzt. Bilder von Renoir, Sisley, Pissarro und weiterer Maler dieses Stils sind hier ausgestellt. Berühmt sind vor allem die Gemälde, die Claude Monet zu allen Tages- und Jahreszeiten von der Kathedrale gemalt hat.
Nahe Rouen liegen drei paradiesische Gärten, die die Schönheit der normannischen Landschaft besonders eindrucksvoll präsentieren und die wir auf einem Tagesausflug entdecken. Der „Jardin Plume", der „Federgarten", ist vor kurzem von britischen Gartenexperten zum „schönsten zeitgenössischen Garten Frankreichs" gewählt worden. Seine Schönheit und seinen Erfolg verdankt der Garten seiner bewussten Komposition, bei der sorgsam zusammengestellte Wiesen, Stauden und Gräser ein Gefühl von Spontanität und Natürlichkeit vermitteln. Entdecken Sie den Sommer- und den Herbstgarten, den Blumengarten und den Namensgeber der Anlage, den „Federgarten": „Hohe Pflanzen, die sich im Wind wiegen, als würden sie im Sonnenlicht tanzen", beschreiben seine Schöpfer diesen Gartenraum. Ein magisch-poetischer Ort ist der „Jardin des Sculptures" in Bois-Guilbert. Um einen Herrensitz hat der Bildhauer Jean-Marc de Pas in überraschenden Gartenräumen um die 80 Skulpturen verteilt, die in wunderschönem Einklang mit der Natur stehen. „Le jardin d'Angélique" besteht aus zwei Teilen an der Vorder- und Rückseite eines Herrenhauses. Der eine Teil ist ein englischer Garten mit versteckten Wegen und Winkeln. Der zweite Garten besteht aus Blumeninseln, unterteilt durch Wasserläufe, und lädt zur Ruhe und Träumerei ein. Entdecken Sie an diesem Tag ganz unterschiedliche Gartenwelten!
Eine Tagesreise führt uns an die normannische Küste. Fantastische Motive ergeben die Kreideklippen von Etretat an der Alabasterküste, aus denen Wind und Wetter majestätische Bögen mit grandiosen Durchblicken gewaschen haben. Ein magischer Ort sind die „Gärten von Etretat", die mit zeitgenössischen Kunstwerken überraschen und von wo aus sich atemberaubende Blicke auf die weiße Kreidefelsenküste ergeben. Das einstige Fischerdorf hat zahlreiche Maler des Impressionismus inspiriert. Das Frankfurter Städel-Museum nahm dies zum Anlass, in der Ausstellung „Monets Küste" die Entdeckung von Etretat als Künstlerort zu zeigen. Außergewöhnlich ist ein exquisites Restaurant mit traditionell normannischer Küche, das 70 m oberhalb der Kreideküste liegt und einen spektakulären Ausblick auf das Meer bietet.
Auf der Rückfahrt machen wir einen Halt im berühmten Garten Claude Monets von Giverny. Wohl kein Garten präsentiert so stark die Vorstellungen und Empfindungen, mit denen ein Künstler seine Idee eines Gartens verwirklichte. Sie besichtigen das Haus der Familie, den normannisch inspirierten, farbenprächtigen Blumengarten und den Wassergarten, der berühmt für seine Seerosenteiche ist. Entdecken Sie herrliche Orte in der Normandie!
Preis: 1148,- € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag: 248,- €) inkl. Unterbringung im ****Novotel in Rouen, Halbpension in kulinarisch anspruchsvollen Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Kostproben, Reiseleitung, Busfahrt.
Die Reise ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Für die Reise wird eine „normale Mobilität" der Teilnehmer vorausgesetzt.
Die Abruzzen – Das stille und überraschende Italien
Die östlich von Rom Richtung Adria liegenden Abruzzen bieten von der alpin anmutenden Hochebene des Gran Sasso über eine liebliche Hügellandschaft bis zu den feinen Stränden der Adria ein äußerst abwechslungsreiches Landschaftsbild. Olivenhaine, Weinreben und wogende Felder überziehen sanfte Hügel, gekrönt von mittelalterlichen Städtchen, die reich an Geschichte und Kunstschätzen sind - von Touristen aber nur selten aufgesucht werden. Von allen Regionen Italiens haben die Abruzzen den größten Anteil an Naturschutzgebieten; rund ein Drittel der Landschaft ist geschützt. Aufgrund der unterschiedlichen Landschaftszonen von Gebirge bis Sandstrand ist die Vegetation äußerst vielfältig!
Entdecken Sie eine der letzten stillen Regionen Italiens, die auch reich an kulinarischen Köstlichkeiten ist, vereinigt sie Gerichte der Bergregion mit denen des Meeres. Neben den Abendessen in den Hotels sind in der Mittagszeit zahlreiche Kostproben einheimischer Spezialitäten im Programm enthalten.
Wir besuchen den Nationalpark des Gebirgsmassivs Campo Imperatore, eine weite Hochebene auf 1600 m, benannt nach Kaiser Friedrich II., der das Gebiet selbst als „magischen Ort" bezeichnete. Lanciano ist eine der reichsten Kunststädte der Region: Die Kathedrale Santa Maria del Ponte wurde auf drei Bögen einer römischen Brücke „del Ponte" errichtet. Sehr malerisch ist ebenso das Altstadtviertel. In herrlicher Lage inmitten eines Olivenhains erhebt sich über den Fundamenten eines römischen Venustempels die Abtei San Giovanni di Venere, deren Architektur eine Synthese zwischen westlicher und byzantinischer Kunst darstellt. Ein Höhepunkt der Reise ist ein Mittagsimbiss auf einem Trabocchi, ein hölzernes Gestell, das über dem Meer zu schweben scheint und für den Fischfang genutzt wird. Aufgrund der Schönheit der Küste wurde der Abschnitt, den wir besuchen, unter den Schutz der UNESCO gestellt. L'Aquila ist die Hauptstadt der Abruzzen und Kulturhauptstadt Italiens in diesem Jahr. Den malerischen Domplatz können wir bei einem Espresso oder Aperitivo am besten auf uns wirken lassen. Die einzigartige Basilika von Collemaggio präsentiert sich wie ein Schmuckkästchen. Sie besuchen ferner Sulmona, die Geburtsstadt des Dichters Ovid, bekannt für seine herrliche Lage und die reiche Anzahl an Spezialitätengeschäften. Die nahe Sulmona liegende Abtei Santo Spirito al Morrone beeindruckt durch ihre prächtige Architektur und ihre Freskenzyklen aus dem 14. Jh., die an die Malweise Giottos erinnern. Ebenso sind ein Imbiss und Umtrunk in einer Kellerei vorgesehen, die einen der besten abruzzesischen Weine herstellt.
Ein Ausflug führt uns in die südlichen Marken nach Ascoli Piceno, die Stadt der 100 (Geschlechter-) Türme. Ascoli besitzt beeindruckende römische Monumente, ein reiches mittelalterliches Bauerbe, einen der schönsten Plätze Italiens, aber ebenso ein wunderbares Jugendstilcafé, wo wir selbstverständlich eine Pause einlegen.
Den Aufenthalt verbringen Sie im ****Hotel Cristallo in Giulianova, das direkt am Meer liegt und für seine ausgezeichnete Küche gelobt wird. Natürlich gibt es hier ebenso Gelegenheit für Spaziergänge am Strand oder ein Bad in der Adria. Auf der Hinfahrt übernachten wir in der Renaissancestadt Carpi nahe Modena. Auf der Rückfahrt erfolgt die Zwischenübernachtung nahe Bologna in schönster Landschaft des auslaufenden Apenningebirges. Da ich Freunde in Italien habe, die die Abruzzen sehr gut kennen und lieben, erhält diese Reise zusätzlich eine sehr individuelle Note.
Preis: 1598,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Einzelbelegung), Zimmer mit frontalem oder seitlichem Meerblick, inkl. sieben Übernachtungen in ****Hotels, gehobene Halbpension (3-Gang-Menü mit Weinbegleitung), Mittagsimbisse, weitere Verköstigungen, Stadtführungen, alle Eintritte, Reiseleitung, Busfahrt.
Neu im Programm
Kunst, Genuss und mystische Landschaften in Umbrien
Vielleicht liegt es am Zauber der ursprünglichen Orte und malerischen Landschaften, an einer gewissen Mystik, die hier überall zu verspüren ist: Früher oder später wird jeder vom "grünen Herzen Italiens" bezaubert sein. Umbrien ist touristisch noch wenig überlaufen, inmitten von Weinbergen und Olivenhainen gibt es viele Kunstschätze zu entdecken.
In Assisi begeben Sie sich auf die Spuren des heiligen Franziskus und wallfahren in die von Giotto und Cimabue ausgeschmückte Basilika. Ein besonderer Platz ist die Piazza del Comune mit dem römischen Minervatempel, der schon Goethe entzückte. Sie besuchen die alte umbrische Stadt Gubbio, deren mittelalterliches Stadtbild hervorragend erhalten ist. Die Hauptstadt Umbriens Perugia ist vor allem wegen ihres etruskischen Bauerbes und ihrer „süßen Küsse" berühmt. Mit der Fontana Maggiore befindet sich in Perugia auch der schönste Brunnen der Welt. In Orvieto steht die Besichtigung des prächtigen Doms, aber auch ein Imbiss mit einer Probe des goldgelben lokalen Weins in einem Tuffsteinkeller der "Pasticceria Adriano" auf dem Programm. In alten Katakomben gelegen, sicherlich ein besonderes Erlebnis!
Eine der schönsten Panoramastraßen führt Sie in das Städtchen Todi, in einzigartiger Lage im oberen Tibertal gelegen. Spoleto gilt als typischste der umbrischen Hügelstädte, die Ponte delle Torri ist eine Brücke aus dem Mittelalter und wunderschön in die Landschaft eingebettet. Eine Fahrt zum Trasimenischen See und zahlreiche Kostproben regionaler Produkte ergänzen das abwechslungsreiche Reiseprogramm.
Während des Aufenthalts wohnen Sie im luxuriösen ****Park Hotel Ai Cappuccini & Spa an der Stadtgrenze von Gubbio. Wie der Name verrät, handelt es sich um ein ehemaliges Kapuzinerkloster, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Die historischen Klosterräume, der Kreuzgang und der Klostergarten strahlen eine ruhig-klösterliche Atmosphäre aus. Die anspruchsvolle Küche ist umbrisch-italienisch ausgerichtet, die Zimmer sind komfortabel und auch der Wellness-Bereich mit großem Pool lädt zum Verweilen ein. Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und der hervorragend zu einem Aufenthalt in Umbrien passt!
Auf der Hinfahrt übernachten Sie in schöner Landschaft des Apenningebirges nahe Bologna. Auf der Rückfahrt wird eine Übernachtung im Raum Mantua eingelegt. Entdecken Sie das „Herz Italiens" mit viel Natur, besonderen Kunstschätzen, einer spürbaren Spiritualität und einer exzellenten „Cucina tradizionale di Umbria".
Preis: 1749,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag), inkl. 6 Übernachtungen in ****Hotels mit gehobener Halbpension, alle Kostproben, Essen in einem Agriturismo, Eintritte, Führungen, Reiseleitung vor Ort und Busfahrt.
Genussreise ins herbstliche Piemont - Die traumhafte Landschaft „zu Füßen der Berge" und ein Hotel am See
Besonders im Herbst empfiehlt sich eine Reise ins touristisch noch nicht überlaufene Piemont. Die Temperaturen sind angenehm, die Landschaft präsentiert sich malerisch goldgelb, Trüffel werden aufgespürt und Weintrauben geerntet. War das südliche Piemont 2025 Reiseziel geht es nun ins nördliche Piemont mit einem herrlichen Hotel am Lago di Viverone.
Sie besuchen die prächtig-elegante Hauptstadt Piemonts Turin, einst Residenz der Dynastie der Savoyer. Neben den bedeutenden Sehenswürdigkeiten ist die Stadt insbesondere wegen ihrer zahlreichen Caféhäuser berühmt. In einem der schönsten wird für uns ein Aperitivo all'Italiana mit kleinen Köstlichkeiten serviert. In Turin gibt es aber auch genügend Zeit, um durch die eleganten Arkadengalerien zu flanieren und vielleicht in das eine oder andere Geschäft einen Blick zu werfen. Die in unmittelbarer Nähe Turins gelegen Villa della Regina ist eine Residenz des Hauses Savoyen und als Weltkulturerbe der UNESCO klassifiziert. Ein Genuss ist es, durch die italienischen Gärten und die Weinberge der Anlage zu spazieren, der Höhepunkt ist der einzigartige Blick auf Turin.
Ein Ziel der Reise ist das an Kunstschätzen reiche, touristisch aber noch weitgehend unbekannte Vercelli, eine italienische Stadt wie aus dem Bilderbuch. Von hier ist es nicht weit ins Monferrato, wo wir auf einem herrlich gelegenen Weingut – der Tenuta Tenaglia von Sabine Ehrmann - die regionalen Weine, begleitet von Wurst- und Käsespezialitäten des Piemonts, probieren.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Stadt Aosta mit ihren überraschend zahlreichen römischen Monumenten und der beeindruckenden Bergwelt. Das Mont-Blanc-Massiv ist nicht weit! Das Piemont ist aber auch die berühmteste Trüffelregion des Kontinents, weshalb ein Besuch der „Trüffelhauptstadt" Alba und eine Kostprobe der wertvollen Knolle in einem Agriturismo mit typisch regionaler Küche nicht fehlen darf. Alba hat eine Reihe hervorragender Spezialitätengeschäfte, für die ausreichend Freizeit bleibt.
Erstmals geht es bei dieser Reise in die Lombardei nach Mailand. Sie besuchen den eindrucksvollen Dom, spazieren durch die berühmte Galleria Vittorio Emanuele und besichtigen das wohl berühmteste Opernhaus der Welt, die Scala.
Sie wohnen in einem familiengeführten ****Hotel am Lago di Viverone, ein oberitalienischer See in der Region Piemont bei der Stadt Viverone. Das Hotel wird uns nicht nur mit der Gastfreundschaft seiner Besitzer, sondern auch mit hervorragender piemontesisch-italienischer Küche verwöhnen. Schwimmbad und See laden zum Baden ein. Herrlich ist die Hotelterrasse mit Blick auf den Lago und die Alpen, wo man es sich bei einem Glas Wein gut gehen lassen kann. Es erwartet Sie ein genussreicher Urlaub im Piemont!
Preis: 1449,- € pro Person im Doppelzimmer (248,- € Einzelzimmerzuschlag, Doppelzimmer zur Alleinbenutzung), inkl. 6 Übernachtungen im ****Hotel mit Halbpension (3-Gang-Menü mit Weinbegleitung), Kurtaxe, Begrüßungsaperitif, Aperitivo all'Italiana in Turin, Weinprobe mit Imbiss im Monferrato, Menü mit Trüffelverköstigung im Agriturismo, alle Eintritte, Führungen, Reiseleitung vor Ort Frau Dr. Ursula von den Driesch, Busfahrt im ****Bus.
Durch die zahlreichen Verköstigungen in der Mittagszeit ist bei der Reise eine „leichte" Halbpension inbegriffen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Reise ist für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität nicht zu empfehlen.
Oktober
Drei Schönheiten mit viel Charme: Wien, Bratislava und Budapest
Die erste Station der Reise ist Wien, von wo seit Jahrhunderten historische und musikalische Impulse ausgehen. Die Stadt ist facettenreicher als viele denken, mehrfach wurde Wien zur „lebenswertesten Stadt" weltweit gekürt.
Bei einer Kombination aus Stadtrundfahrt und -rundgang entdecken wir die klassischen Sehenswürdigkeiten, legen einen Schwerpunkt auf die Habsburger und spazieren durch den Schlosspark von Schönbrunn.
Wien ist aber auch eine Hauptstadt des Jugendstils, bei einer Rundfahrt stehen Bauten wie das Gebäude der Secession oder die Majolikahäuser von Otto Wagner auf dem Programm. Selbstverständlich muss ebenso Zeit für einen Besuch der berühmten Caféhäuser und individuelle Interessen sein. Sie wohnen im sehr angenehmen, direkt im Herzen von Wien gelegenen, eleganten ****sup Hotel am Konzerthaus.
Auf der Fahrt nach Budapest besuchen Sie die Hauptstadt der Slowakei: Bratislava. Nach einem Rundgang durch die malerische Altstadt essen Sie in einem außergewöhnlichen Restaurant in 95 m Höhe, das den ufoartigen Abschluss der Spitze eines Brückenpfeilers bildet und neben hervorragender Küche auch einen grandiosen Ausblick bietet – sicherlich einer der Höhepunkte der Reise.
Am späteren Nachmittag treffen wir in der ungarischen Hauptstadt Budapest ein. Wie einzigartig schön liegt die Stadt an der Donau! Verglichen mit der großen Schwester Wien wollte Budapest sich noch prachtvoller zeigen. Sie besichtigen das wohl weltweit eindrucksvollste Parlamentsgebäude mit den ungarischen Krönungsinsignien, fahren mit der Standseilbahn nach Buda und besuchen das mittelalterliche Burgviertel mit der Matthiaskirche (zusammen UNESCO-Weltkulturerbe). Bei einem Rundgang zur ungarischen Musikgeschichte entdecken Sie die Franz-Liszt-Musikakademie mit ihrem spektakulären Jugendstilsaal und das 2023 eröffnete moderne „Haus der ungarischen Musik", dessen Architektur sich durch eine „atemberaubende Eleganz" auszeichnet. Ein Spaziergang über die malerische Margaretheninsel, zu besonderen Bauwerken des Jugendstils und ein Besuch der Markthallen komplettieren das abwechslungsreiche Programm. Suchen Sie auch hier einige Caféhäuser, die noch prächtiger als in Wien erscheinen, auf. Oder wie wäre es mit einem Bad in einem der wunderbaren Thermalhäuser? Eines meiner Lieblingshotels (NW) ist das direkt an der Donau gegenüber dem Parlament gelegene ****Art'otel Park Plaza. Historischer Charme des Barock verbindet sich hier mit modernem Komfort.
Fahren wir verkehrsbegünstigt an einem Sonntag nach Wien übernachten wir auf der Rückfahrt in der 3-Flüsse-Stadt Passau. Dank italienischer Baumeister hat die Stadt ein südländisch anmutendes Flair, einzigartig ist ihre besondere Lage an Donau, Inn und Ilz. Bei einem Rundgang werden Sie die besondere Atmosphäre der Stadt spüren.
Kulinarisch anspruchsvolle Restaurants ergänzen das ausgesuchte, individuelle Programm.
Preis: 1998,- € pro Person im Doppelzimmer (398,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 3 Übernachtungen im ****sup. Hotel Am Konzerthaus, 3 Übernachtungen im ****Art'otel Budapest, 1 Übernachtung im ***Hotel Innsento in Passau, Halbpension in ausgewählten Restaurants, alle Eintritte und Führungen, abendliche Donauschifffahrt in Budapest, Reiseleitung Niels Wilcken, Fahrt im ****Bus.
Vorgesehen ist der Besuch eines Konzerts in Wien oder Budapest. Die Konzerte der neuen Saison 2026/27 - und damit auch die Preise für die Konzertkarten - lagen bei Drucklegung noch nicht vor. Sie werden Ihnen nach Bekanntgabe mitgeteilt. (Eine Buchung ist auch ohne Konzerte möglich.) Die Teilnehmerzahl bei dieser Reise ist auf 25 Personen begrenzt.
November
Nizza und die „italienische" Côte d'Azur
Wie wunderschön ist Nizza! Herrlich an der „Baie des Anges" - der „Engelsbucht" – gelegen, vereint die Stadt mediterranes Flair mit italienischer Lebensart, gehörte die Region doch bis 1860 zu Italien! Das Ziel dieser Reise ist es, neben Nizza eher unbekannte und besonders stimmungsvolle Orte zu besuchen, die „laute" Côte d'Azur wird bewusst umgangen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Besuch von Kunstsammlungen der Maler, für die die Côte d'Azur Quelle der Inspiration war.
Sie fliegen mit Luxair von Luxemburg ans Mittelmeer und wohnen im ****Hotel Beaurivage. Wie der Name verrät, befindet sich das Hotel nahe der Strandpromenade, auch die Oper, die Altstadt und der berühmte Blumenmarkt sind nicht weit. Natürlich besuchen Sie die verwinkelte Altstadt, aber auch Jugendstil und Art Déco sind reich vertreten und Thema eines Rundgangs. Atemberaubend ist der Blick von der Höhe des Schlossbergs auf das tiefblaue Mittelmeer und die roten Ziegeldächer des Stadtkerns. Sie besuchen das Musée Marc Chagall, das zahlreiche Ölgemälde, Skulpturen, Glasfenster und Mosaiken des Künstlers besitzt. Für individuelle Besuche von Museen, Cafés und Spezialitätengeschäften gibt es genügend Freizeit.
Ein Ausflug führt zum Cap Ferrat zur Villa Ephrussi Rothschild. Die Villa ist luxuriös mit Kunstwerken ausgestattet. Ein Zimmer ist gänzlich Meißener Porzellan gewidmet. Die herrlichen Themengärten und die Ausblicke auf das Mittelmeer sind der eigentliche Grund des Besuchs.
Noch italienischer als Nizza ist das direkt an der Grenze zu Italien gelegene Menton. Den schönsten Postkartenblick genießt man von der Hafenmole. Die Markthalle und die barocke, mit Kieselsteinen gepflasterte Treppe zur Basilika von St. Michel sind weitere Lieblingsorte. Ein architektonischer Höhepunkt ist das 2011 eingeweihte Cocteau-Museum, das von dem Architekten des Museums in Marseille (MUCEM), Rudy Ricciotti, entworfen wurde. Wie in Marseille spielt Ricciotti auch bei diesem Bau äußerst eindrucksvoll mit Licht- und Schattenkontrasten.
Ein weiterer Tagesausflug geht zur harmonisch in die mediterrane Landschaft eingefügten Kunstsammlung der Fondation Maeght. In Zusammenarbeit mit Joan Miro und Georges Braque entstand ein Gebäudeensemble, das die Sammlung des Ehepaars Maeght optimal präsentiert - nicht nur in den Innenräumen, sondern auch in Form von Mosaiken an Außenwänden und in Wasserbassins und der Aufstellung von Skulpturen im weitläufigen Park. Gezeigt werden Werke von Giacometti, Braque, Miro, Bonnard, Chagall, Matisse und anderen. Wir besuchen ebenso das provenzalisch anmutenden St. Paul mit seiner malerischen Altstadt. Der letzte Besichtigungspunkt ist die Chapelle du Rosaire von Matisse in Vence, die der Künstler selbst als sein Meisterwerk beschrieben hat. Die schmalen Fenster mit Blumendekor in Zitronengelb, Dunkelgrün und Ultramarin sind ein farblicher (Kunst-) Genuss.
Kulinarisch anspruchsvolle Restaurants mit mediterraner Küche ergänzen das ausgesuchte, individuelle Programm. Der November ist für Nizza als Reisezeit durchaus geeignet. Vorgesehen war der Aufenthalt zunächst Ende Oktober. Aber ab Anfang November ist es in der Stadt wesentlich ruhiger, die Hotel- und Flugpreise sind moderat. Und klimatisch kann es Anfang November wie Ende Oktober angenehm mild sein. Warum wohl verbrachten die Pariser, Engländer und Russen in der Belle époque ihre Zeit ab November an der Côte d'Azur!?
Preis: 1279,- € pro Person im Doppelzimmer (196,- € Einzelzimmerzuschlag) inkl. 4 Übernachtungen im ****Hotel Beaurivage, Gästesteuer, Halbpension in ausgewählten Restaurants, alle Eintritte und Führungen, Reiseleitung Niels Wilcken, Flug mit Luxair in der Economy Class, Bustransfer zum Flughafen Luxemburg, Busbereitstellung in Nizza, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel.
Darauf hinzuweisen ist, dass wir vor Ort auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Reise ist für Interessenten mit eingeschränkter Mobilität nicht zu empfehlen.
Ankündigungen:
- Besichtigung des Großherzoglichen Palastes von Luxemburg (Termin steht noch nicht fest).
- Zur Mirabellenernte ins Tal der Maas (20. August 2026).
- Dresden zur Adventszeit mit Besuch der Semperoper: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár! (29. November bis 3. Dezember 2026)
- Aufgrund des schönen Erfolgs erneut im Programm: Zu Silvester ins wundervolle Marienbad!
Die Mehrtagesreisen bis Ende Juni – so in die Provence, ins Burgund, in die Bretagne und nach Venedig und Venetien – sind derzeit ausgebucht. Ich freue mich, wenn Sie sich bei Interesse an einer dieser Reisen trotzdem bei mir melden, da es immer zu unvorhergesehenen Absagen kommen kann, so dass es dann doch möglich ist, an dieser Reise teilnehmen zu können.
So gab es nun eine Absage für die Reise in die Provence, weshalb ich ein Zimmer für diese Reise vom 12. bis 18. April 2026 anbieten kann.
Allgemeiner Hinweis: Auszug aus den Reisebedingungen:
Darauf hinweisen möchte ich, dass auch telefonische Anmeldungen bei Zusage seitens unseres Reiseunternehmens vertraglich verbindlich sind.
Bei einem Rücktritt des Kunden sind wir dazu berechtigt, unsere Ersatzansprüche ausgehend vom Gesamtpreis je nach Reiseart- und Rücktrittszeitpunkt als Pauschale gemäß nachfolgend genannter Staffelung geltend zu machen:
Busreisen (Tagesreisen):
- bis 30 Tage vor Reisebeginn: 10%
- ab 29. Tag vor Reisebeginn: 20%
- ab 14. Tag vor Reisebeginn: 50%
- ab 7. Tag vor Reisebeginn: 70%
- ab 3. Tag vor Reisebeginn: 100 %
Bus- und Flugreisen (Mehrtagesreisen):
- bis 30. Tage vor Reisebeginn: 20%
- ab 29. Tag vor Reisebeginn: 30 %
- ab 14. Tag vor Reisebeginn: 60 %
- ab 7. Tag vor Reisebeginn: 80 %
- ab 3. Tag vor Reisebeginn: 100 %
Bei Konzertreisen bzw. bei Reisen mit Bahn oder Flugzeug herrschen gesonderte Reisebedingungen. So wird neben den regulären Stornogebühren (s.o.) im Hinblick auf den Karten- bzw. Ticketverlust zusätzlich ein pauschalisierter Ersatzanspruch geltend gemacht.
Bis einen Tag vor Reisebeginn kann sich jeder angemeldete Teilnehmer durch einen Dritten ersetzen lassen, wenn uns dies mitgeteilt wird (ausgenommen sind Flugreisen).
